Kläranlage bei Helmighausen

Altes Problem endlich gelöst

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Abnahme des neuen Entwässerungskanals an der Einleitstelle an der Diemel Auf dem Foto v.l. Karl-Heinz Koch von der ausführenden Baufirma Jordan, Bauamtsleiter Eckhard Bodenhausen, Ralph Schmidt vom Ingenieurbüro Gröticke, Bürgermeister Elmar Schröder, Sebastian Boos vom Bauamt Diemelstadt und Klärmeister Karl-Heinz Bolte.

Die Probleme mit dem gereinigten Wasser aus der Kläranlage Kallental bei Helmighausen sind gelöst worden durch eine neue Leitung.

„Die langjährige Diskussion um die Ertüchtigung der Diemelstädter Kläranlage Kallental und die damit verbundene Ableitung des geklärten Abwassers zur Diemel hat ein Ende“, so Bürgermeister Elmar Schröder zufrieden. In dieser Woche erfolgte die offizielle Abnahme der Ende 2015 in Betrieb genommenen  Abwasserleitung .

Bisher wurde das geklärte Abwasser dem angrenzenden Bachlauf  „Kallental“ zugeführt, der nach   2 km in die Diemel mündet. Da der Bachlauf nur noch sehr selten Wasser führt und vor allem in den Sommermonaten trockenfällt, musste eine  Lösung gefunden werden.

Der 1.600 m lange Abwasserkanal ersetzt nun den nicht mehr leistungsfähigen Bachlauf und führt das saubere Wasser auf direktem Wege der Diemel zu.

 Im Normalbetrieb der Kläranlage werden der Diemel ca. 2 Liter pro Sekunde zusätzliches Wasser zugeführt, was im Vergleich zu einem mittleren Abfluss der Diemel von mehr als 5.000 Litern pro Sekunde verschwindend gering ist.

Nach Starkregenereignissen können es zeitweise auch 10 bis 20 Liter pro Sekunde sein. Die strengen Anforderungen an das eingeleitete Abwasser werden regelmäßig durch den Klärwärter sowie die Wasserbehörde kontrolliert. 

Zugleich wurdebei dem Projekt die Teichkläranlage neu abgedichtet. Auch wurden Verbesserungen des Umfeldes, etwa beim Feldwegeausbau, erzielt und Eigentumsverhältnisse aufgrund abweichender Topografie angepasst.

"Trotz   390.000 Euro Baukosten sind wir sehr zufrieden, dass wir nun eine dauerhafte Lösung gefunden haben. Unser geklärtes Wasser wird die Diemel weit weniger belasten, als nach Gülledüngung in Flussnähe", so Bürgermeister Elmar Schröder.

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