Neuer Lkw und Zeiterfassung

Bauhof Diemelstadt aufgerüstet

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Bauhof Diemelstadt aufgerüstet

 Der städtische Bauhof in Diemelstadt ist nach der Auslieferung eines Multifunktionsfahrzeugs auf dem neuesten Stand.

 Bürgermeister Elmar Schröder nutzte die Gelegenheit, um ein Resümee aus dem 2015 eingeführten Zeiterfassungssystem zu ziehen. Über einen Scanner geben die 13 Mitarbeiter des Bauhofes in einen Computer ihren aktuellen Einsatzort ein und melden die Art der Beschäftigung.

Über das AIDA-Systeme können die Kosten und Leistungen für den Gebührenhaushalt aufgeschlüsselt und exakt nach Ort und Art der Leistung (vom Rasenschnitt bis zur Reparatur einer Wasserleitung) abgebildet werden. Für Lohnzuschläge für Wochenend- und Feiertage müssen keine Zettel mehr abgegeben werden, diese Meldung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen.

„Wir wollen die großen Zeitblöcke darstellen“, sagte Schröder auf Bedenken wegen einer möglichen Überwachung von Mitarbeitern. Es gehe nicht darum, eine kleine Zigarettenpause darzustellen.

Bei einem Gesamtaufwand von 600 000 Euro machen die Personalkosten am Bauhof rund 75 Prozent der Aufwendungen aus, wie Schröder vorrechnet. Deshalb seien die erhobenen Daten aus dem System AIDA eine wichtige Grundlage, um in der Zukunft „einen effektiven Einsatz aller Ressourcen zielgerichtet zu gewährleisten.“

 Für die verschiedenen Einsatzbereiche verfügen die beim Bauhof beschäftigten Männer und Frauen über insgesamt neun Fahrzeuge. Im Rahmen eines Leasingvertrags wurde ein Multifunktionsgerät (Kosten: 94 200 Euro) angeschafft. Mithilfe des wendigen Klein-Lkws mit einer Nutzlast von sieben Tonnen und Allradantrieb können vom Winterdienst bis zum Rasenmähen verschiedene Arbeiten auch auf schmalen Wegen erledigt werden. Der alte, reparaturanfällige Unimog wird damit abgelöst. 

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