Waldeckische Domanialverwaltung bekommt am Dienstag von Minister Rhein Urkunde

Denkmalschutzpreis für Sanierung von Schloss Rhoden

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Gute Arbeit geleistet: Denkmalschutzpreis für Sanierung von Schloss Rhoden.

Mit dem hessischen Denkmalschutzpreis wurde die Waldeckische Domanialverwaltung für die Sanierung des Schlosses in Rhoden durch den hessischen Kunst- und Kulturminister Boris Rhein am Dienstagnachmittag ausgezeichnet.

Die Domanialverwaltung hat das Gebäude für 8,8 Millionen Euro saniert und für eine gewerbliche Nutzung hergerichtet. Die Juroren lobten, dass die Eigentümerin das aus dem 17. Jahrhundert stammende Bauwerk weit über das Übliche und die denkmalpflegerischen Anforderungen hinaus saniert und den ursprünglichen Charakter wiederhergestellt haben.

Minister Rhein erklärte: "Eine der zentralen Aufgaben des Hessischen Denkmalschutzpreises ist es, Vorbild für andere zu sein, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Kulturdenkmal zu sanieren. Ihnen wollen wir Mut machen, dieses Wagnis einzugehen."

Die ausgezeichneten Kulturdenkmäler seien "Vorzeigebeispiele der besonderen Güte: In allen Fällen haben die Besitzer keine Mühen gescheut, um ihrem Denkmal, das nicht selten vom Abriss bedroht war, durch eine behutsame Sanierung eine Zukunft zu geben."

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann, und dem Präsidenten des Landesamts für Denkmalpflege Hessen, Dr. Markus Harzenetter, zeichnete der Minister die Gewinner aus.

Die Jury wählte aus 30 Vorschlägen neun Preisträger aus darunter fünf Privatpersonen und vier Vertreter von Kommunen und Wirtschaftsbetrieben. Im vorigen Jahr wurde der Förderverein Flechtdorf für sein Engagement für die Sanierung des Klosters mit dem hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet. (ah) Mehr in der gedruckten Ausgabe der Waldeckischen Landeszeitung.

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