Im Förderprogramm des Landes Hessen

Diemelstadt Modell für Integration

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Diemelstadt als Modellkommune für Integration. Unser Bild zeigt ehrenamtliche Betreuer und Flüchtlinge in Diemelstadt.

Diemelstadt zählt zu den sieben hessischen Kommunen, die das Land mit einem Zuschuss von insgesamt 300 000 Euro im Rahmen eines Modellvorhabens bei ihren Bemühungen um Integration von Flüchtlingen unterstützt.

Dazu der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer: „Das sind sieben hessische Kommunen, die Zuwanderung als Chance gegen den demografischen Wandel ansehen.“

Diese nehmen an einem Projekt zur „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ teil.  Die Kommunen würden in den kommenden zwei Jahren zeigen, wie sie eine langfristige Bindung der Zuwanderer an ihren Ort sicherstellen.

 Die Initiativen könnten beispielhaft für andere Städte und Gemeinden in Hessen sein. Der Diemelstädter Bürgermeister Elmar Schröder erklärte dazu auf Anfrage der WLZ: „In Diemelstadt haben wir uns sehr darüber gefreut und sind stolz, dass wir mit unserem Projektvorschlag „Zukunftswerkstatt 2.0“ zu den sieben hessischen Modellkommunen gehören.“

Diemelstadt biete allen Menschen einen attraktiven Wohn- und Arbeitsort und wolle daher auch integrationswilligen Flüchtlingen Chancen aufzeigen und sie bestmöglich unterstützen.

 „Damit uns das im Rahmen der demografischen Entwicklung gelingt, sind viele einzelne Schritte erforderlich, die wir nun mit den 42 000 Euro Fördermitteln umsetzen wollen“, erklärte Schröder. In Diemelstadt leben derzeit 153 Flüchtlingen, das entspricht einem Anteil von drei Prozent an der Bevölkerung.

Zur Teilnahme am Modellvorhaben waren Kommunen im ländlichen Raum mit einer Größe von 5000 bis 10 000 Einwohnern aufgerufen, die eine negative demografische Prognose haben.

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