Vision eines Integrationsworkshops in Diemelstadt

Flüchtlinge finanziell unabhängig machen

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Ein Wollfaden symbolisiert das beim Integrationsworkshop thematisierte Netzwerk in Diemelstadt und darüber hinaus.

Ziel der von der Stadt gestützten Integration ist es, bis zum Jahr 2020 ein Drittel der in der Stadt lebenden Flüchtlinge zu finanziell unabhängigen Bürgern zu machen.

Diese gemeinsame Vision ist das erste Ergebnis eines Workshop, zu dem die Stadt Diemelstadt Flüchtlingshelfer, Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Verwaltung in die Gaststätte „Hof Huxmühle“ eingeladen hatte. Der von dem Kommunikationsberater Jürgen Rönsch (Münster) begleitete Workshop mit 15 Personen war eingebettet in das vom Land geförderte Modellvorhaben Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum und Startpunkt für weitere Treffen dieser Art. Diemelstadt sei ein Beispiel dafür, so würdigte Bürgermeister Elmar Schröder auch das bisherige ehrenamtliche Engagement, wie Integrationsarbeit laufen könne und ein Vorbild für andere Orte auch im Kreis. Ein Folgeworkshop findet am 15. Oktober statt. Die Projektplanung soll im Rahmen einer öffentlichen Zukunftswerkstatt am 14. Januar in der Stadthalle vorgestellt werden. (r)

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