Diemelstadt in Förderprojekt des Landes Hessen

Modell für Integration von Flüchtlingen

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Zukunftswerkstatt Diemelstadt, v.l.: Kurt Bernhardt, Maria Schmidt (Flüchtlingskoordinatorin), Pfarrerin Claudia Engler, Staatsminister Alexander Wintermeyer, Bürgermeister Elmar Schröder, Christine Garve-Liebig, Dr. Hans-Jürgen Römer und Erster Stadtrat Dieter Oderwald.

Diemelstadt wird vom Land Hessen als Modellkommune für die Integration von Flüchtlingen gefördert.

 Als  Bürgermeister Elmar Schröder Anfang 2015 in einem Demografie-Workshop darum warb, Zuwanderung als Chance für Diemelstadt zu begreifen, ahnte er nicht, welche enormen Dimensionen die annehmen würde.

Das Land Hessen hat das nordwaldeckische Städtchen neben sechs weiteren hessischen Kommunen unter 10 000 Einwohnern in das Modellvorhaben „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ aufgenommen (wir berichteten).

„Sieben hessische Städte und Gemeinden aus sieben verschiedenen Landkreisen werden in den kommenden eineinhalb Jahren mit ihren innovativen Projekten zeigen, wie sie eine langfristige Bindung der Zuwanderer an ihren Ort sicherstellen. Sie stehen beispielhaft für die Idee, dem demografischen Wandel mit der Integration von Flüchtlingen zu begegnen. Von diesem Modellvorhaben sollen viele profitieren: die Gemeinden, die Ortsgemeinschaften und die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive - eine Förderung des Landes gibt dazu die notwendige Starthilfe und Betreuung“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer.

Mit einer „Zukunftswerkstatt 2.0“ sollen die Teilhaber aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Vereinen, Kirchen und der Bürgerschaft gemeinsam ein Leitbild mit einer Konzeption erarbeiten, mit Zuwanderung dem demografischen Wandel zu begegnen.

Integration durch Jobs Geplant sind unter anderem in Diemelstadt Sprach- und Integrationsmodule, eine Verkehrserziehung, die Verbesserung der Mobilität sowie die Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt. (ah/r) Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe.

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