100 000 Liter fassender Dieseltank eingebaut

Gigant in Baugrube gehievt

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Der 100 000 Liter fassende Dieseltank wird an der künftigen Lkw-Tankstelle abgesenkt. Geschäftsführer Lars Keck und Bürgermeister Elmar Schröder (r.) verfolgten die Arbeiten.

 Diemelstadt-Rhoden. 100 000 Liter fasst der Dieseltank, der gestern im Gewerbegebiet Wrexer Teich mithilfe eines Krans für die neue Tankstelle der Firma Keck Energieservices in die Baugrube gehievt wurde.

Bis zum Jahresende soll die vorrangig für die Betankung von Lkw geplante Station fertiggestellt sein. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, merkte Bürgermeister Elmar Schröder bei einem Gespräch mit Lars Keck, Geschäftsführer der Keck Energieservice in Brakel, an.

Lücke im Gewerbegebiet geschlossen

 Mit der Tankstelle, die optisch ansprechend gestaltet werden soll, wird die letzte Lücke im Gewerbegebiet „Wrexer Teich“ geschlossen. Ein dreiviertel Jahr vorher hat ein Unternehmer aus Helmighausen seinen metallverarbeitenden Betrieb in der Nähe eröffnet.

Mit der Tankstelle werde das Gewerbegebiet abgerundet und ein zusätzliches Angebot für Bürger geschaffen, sagte der Rathauschef.

140 Liter Diesel pro Minute

Die Tankstelle bietet drei Zapfsäulen an drei Fahrspuren für Lastwagen. Pro Minute können an den speziellen Säulen 140 Liter in den Tank gepumpt werden. Möglich ist an der Tankstelle auch das Betanken von Diesel-Pkw. Voraussetzung ist der Einsatz von „Tankpool 24“-Karten, die bei dem Unternehmen bestellt werden können.

Außerdem wurde gestern ein 25 000 Liter fassender Tank für die Harnstofflösung Ad Blue zum Beimischen zum Diesel.

Auf Fels gestoßen

Bevor die beiden Tanks in die Baugrube verbracht werden konnten, musste überraschend vorgefundener Fels mithilfe eines Motormeißels abgetragen werden, was die Installation der Tanks um eine Woche verzögerte. Insgesamt läuft nach den Worten von Lars Keck aber alles nach Plan.

Bekanntlich waren die von der Stadt vorangetriebenen Pläne für einen Autohof auf dem geplanten, zehn Hektar großen Gewerbegebiet nördlich der Autobahnanschlussstelle auf Eis gelegt worden. Die Erschließung wäre zu teuer geworden, erinnerte der Bürgermeister an die Begründung für den Rückzieher. Zwar bestehe Interesse an einer Ansiedlung in dem Gemarkungsbereich „Steinmühle“. Bis die Stadt eine Erschließung in Angriff nehme, müssten aber erst genügend konkrete Anfrage n vorliegen.

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