Für hessischen Denkmalpreis  vorgeschlagen

Preiswürdiges Schloss Rhoden

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Eine Jury besichtigte das für den hessischen Denkmalschutzpreis vorgeschlagene Schloss Rhoden.

Diemelstadt-Rhoden. Das Schloss Rhoden ist für den hessischen Denkmalschutzpreis vorgeschlagen worden.

„Ist das schön hier!“, verteilten die Mitglieder der Denkmalpreis-Jury reichlich Komplimente auf Schloss Rhoden. Die Kommission meinte bei der Begrüßung zunächst die reizvolle Gegend des Waldecker Landes, um sich dann vom Erdgeschoss bis unters Dach durch das aus dem 17. Jahrhundert stammende Grafenschloss führen zu lassen.

Sie staunten dann auch über die Ergebnisse der 8,8 Millionen Euro teuren Sanierung durch die Waldeckische Domanialverwaltung, der Eigentümerin des Bauwerkes.

Nach der Entkernung des seit dem Krieg als Altenheim genutzten und mehrfach umgebauten Schlosses und der Restaurierung ist der ursprüngliche Charakter auch im Inneren gut zu erkennen. Das Verbands-Energie-Werk Waldeck-Frankenberg (VEW) und das Steuerbüro Kratz und Schreiber nutzen Teile des Bauwerkes als Büroräume, für weitere Bereiche werden momentan noch Mieter gesucht.

 „Die Sanierungsmaßnahmen wurden die Domanialverwaltung, Eigenbetrieb des Landkreises Waldeck-Frankenberg, weit über das Übliche und eigentlich Notwendige hinaus durchgeführt“, wird in einem Skript für die Juroren zur Verleihung des hessischen Denkmalschutzpreises 2016 hervorgehoben. „Alle überkommenen Bestandteile des Schlosses wurden mit bauhistorischer und restauratorischer Begleitung und stets in enger Abstimmung ... mit der Denkmalpflege praktiziert“, heißt es weiter.

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