Schröder: „Projekt erfordert Alltagskompetenz, Teamfähigkeit und Empathie“

Zuwanderung als Chance

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Die Diemelstädter Kommission Zuwanderung als Chance freute sich bei ihrem jüngsten Treffen über eine Spende von 500 Euro zur Finanzierung der Arbeit.

Diemelstadt. Die Kommission „Zuwanderung als Chance“ hat bereits viele Ideen zur Eingliederung von Flüchtlingen in Diemelstadt.

Alltagskompetenz, Teamfähigkeit und Empathie sei bei den engagierten Kräften enorm ausgeprägt, die nicht nur mit Erfolgen, sondern auch mit vielen kleinen Misserfolgen und Enttäuschungen klarkommen müssen, lobt Bürgermeister Elmar Schröder die Arbeit der Kommission.

 Die drei Teams aus Rhoden, Wrexen und Wethen freuten sich bei einem gemeinsamen Treffen über die 500-Spende des städtischen Planungsbüros BFFL Schmidt, die für die Flüchtlingsarbeit genutzt werden soll.

Zur Herausforderung der kommenden Monate mit prognostizierten 8000 Flüchtlingen in Waldeck-Frankenberg stellte der Rathauschef fest: „Innerhalb unserer Stadt müssen wir eine gleichmäßige Verteilung der Flüchtlinge im Auge behalten. Wir glauben, dass eine gelungene Integration von Migranten und Zuwanderern nur über den Erwerb der deutschen Sprache und einem Kennenlernen und Verstehen der deutschen Kultur, bzw. des Lebens in Deutschland möglich ist.“

Deshalb seien Sprachkurse, Freizeit- und Beschäftigungsangebote von enormer Bedeutung. Derzeit suche die Stadt Diemelstadt eine/n Flüchtlingskoordinator/in. Sowohl in Wrexen als auch in Rhoden sollen Geschäftsstellen für die Ehrenamtlichen und Flüchtlinge vor Ort eingerichtet werden.

Die Sprachschulen werden auch weiterhin in der Grundschule Wrexen und dem Gemeinschaftshaus Rhoden angeboten und auch ein großer Integrationskurs in Diemelstadt ist für die Fortgeschrittenen 2016 geplant. Parallel wird es weitere Beschäftigung im Bauhof und Kindergarten geben, die auf einen Übergang in die freie Wirtschaft abzielen. (r)

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