Viele private und öffentliche Geldgeber ermöglichen den Erhalt eines Juwels in der Rhoder Stadtkirche

Startschuss für Orgelsanierung

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Die lang ersehnte Restaurierung der Rhoder Kirchenorgel soll im kommenden Monat starten. Darüber freuen sich Pfarrerin Claudia Engler (2.v.l.), Mitglieder des Kirchenvorstands sowie Vertreter der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Landesamtes für Denkmalpflege, die einen Bewilligungsbescheid überreichten.

Diemelstadt-Rhoden. Erst kam die defekte Heizungsanlage dazwischen, dann eine marode Turmhaube: die Restaurierung der Vogt-Orgel in der Rhoder Stadtkirche musste lange zurückstehen.

Nach zehn Jahre währenden Bemühungen des Kirchenvorstands um die Orgelrestaurierung ist es nun endlich soweit. „Anfang Oktober soll es losgehen. Wir warten nur noch auf den Startschuss des Orgelbauers“, kündigte Pfarrerin Claudia Engler an.

Das freut nicht nur das sechsköpfige Organistenteam, das seit Jahren mit einer schwergängigen Spielanlage zurechtkommen muss. Schimmelbefall, Undichtigkeiten im windführenden System und klangliche Mängel kommen hinzu, so dass eine umfassende Grundsanierung überfällig ist.

Grund zur Freude lieferte der Bewilligungsbescheid in Höhe von 12 000 Euro, den Dr. Thomas Wurzel als Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Landeskonservator und Orgelsachverständiger Dr. Bernhard Buchstab sowie Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, in der Stadtkirche überreichten.

Von Sandra Simshäuser

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