Langjährige Schöffen der Diemelstädter verabschiedet und Nachfolger verpflichtet

Unparteiische Gutachter

+
Neue Schöffen wurden von Amtsgerichtsdirektor Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling (Mitte) für die drei Ortsgerichte in Diemelstadt vereidigt. Die alten Schöffen wurden verabschiedet.  

Diemelstadt. Sie schätzen den Wert von Grundstücken und den dazu gehörigen Gebäuden. Sie sichern den Nachlass von Verstorbenen und beglaubigen Unterschriften. Und all das zu erstaunlich geringen Gebühren.

Die hessischen Ortsgerichte sind praktizierte Bürgernähe, die es in anderen Bundesländern nicht gibt. In der Großgemeinde Diemelstadt gibt es drei Ortsgerichte, die in diesen Tagen komplett verjüngt wurden.

Ludwig Bender aus Hesperinghausen ist nach 40 Jahren ehrenamtlichen Einsatzes aus dem Amt verabschiedet worden. Auf 35 Jahre brachte es Friedhelm Lamotte aus Wrexen. Jeweils 20 Jahre gehörten Bernd Kesting und Hermann Volke den Ortsgerichten als ehrenamtliche Schöffen an. Der Direktor des Korbacher Amtsgerichtes, Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling dankte gestern den ausscheidenden Schöffen für ihren jahrzehntelangen Einsatz.

Gleichzeitig vereidigte Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling die vom Stadtparlament neu gewählten und vom Amtsgericht eingesetzen neuen Schöffen Karl-Friedrich Vogel, Sebastian Boos, Christian Runte und Udo Angern. Ihre Amtszeit beträgt zehn Jahre. Bürgermeister Elmar Schröder würdigt die Leistung der ehrenamtlichen Ortsgerichte und stellte erfreut fest, dass es wieder gelungen sei, in jedem Ortsgericht einen Mitarbeiter des städtischen Bauamts zu installieren. Sie brächten zusätzliche Fachkenntnis mit, wenn es um Grundstücksschätzungen gehe.

 Heinz Gärtner, Vorsitzender des Ortsgerichts Wrexen bekräftigte: „Wir waren alle Laien in dem Metier und mussten erst lernen, was alles zu beachten ist.“ Nicht ohne Stolz stellte er fest: „Wir bemühen uns stets, den Interessen aller Beteiligten gerecht zu werden.“ Das gelinge auch in den meisten Fällen.

Kommentare