Neues Ausflugslokal  im Nationalpark Kellerwald-Edersee kurz vor Vollendung

Einkehr beim Waldbölker auf dem Peterskopf

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Auf dem Peterskopf eröffnet wieder ein Ausflugslokal; die Jausenstation im Nationalpark Kellerwald-Edersee steht kurz vor ihrer Vollendung.

Edertal-Hemfurth/Edersee. Ab 1. Mai ist nach mehrjähriger Zwangspause wieder eine Einkehr auf dem Peterskopf möglich. Nachfolgerin der alten Berghütte, die 2015 abbrannte, ist eine Jausenstation in Holzbauweise am neuen Standort an der Standseilbahn.

Jeweils 60 Sitzplätze im Außen- und Innenbereich stehen zur Verfügung. Bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden Besucher mit mobiler Küche verköstigt, kündigt Wirt Felix Born an. Name des Lokals: "Der Waldbölker". Er erinnert an einen längst verstorbenen Hemfurther Förster, dessen Eigenarten bis heute unvergesslich sind.

Das Nationalparkamt hat das Genehmigungsverfahren mit den beteiligten Behörden beim Landkreis zügig abgewickelt. Die Gemeinde Edertal pachtete das Grundstück vom Kraftwerksbetreiber Uniper, der Hemfurther Gastronom ist Pächter bei der Gemeinde. Über die Entwicklungsgruppe Region Kellerwald-Edersee kam das Projekt in die Leader-Förderung.

Entstanden ist das Ausflugslokal  auf dem Peterskopf aus einer Kantine für Arbeiter des Kraftwerkbetreibers Preussen-Elektra (heute Uniper), die von 1970 bis 1973 das Oberbecken für das Pumpspeicherkraftwerk Waldeck 2 auf 540 Meter Höhe anlegten. Seit 1983 diente die Berghütte als Ausflugsgaststätte für Besucher, die mit der Standseilbahn jedes Jahr von Karfreitag bis Ende Oktober, jeweils dienstags bis sonntags die 300 Höhenmeter auf den Peterskopf bequem überwinden. Ausflügler können die Oberbecken der Pumpspeicherkraftwerke umrunden sowie die Fernsicht über das Waldecker Land genießen.

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