Blick hinter die Kulissen des größten Festes im Dorf

Wie erkläre ich einem Hamburger, was die Mehlener "Kälberkirmes" ist?

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Gemeinsames Frühstück im noch leeren Zelt: Kirmesvater Alexander Siebert (rechts), der Vorstand der Mehlener Kälber und weitere Aktive beraten über die nächsten, anstehenden Arbeiten.

Edertal-Mehlen. Sarg ausgraben, Ständchen spielen, Festgottesdienst und Umzug: „Um einem Hamburger zu erklären, was Kirmes bedeutet, muss man sich Zeit nehmen“, sagt Alexander Siebert.

Erst recht, wenn jemand sich in der Weltstadt seine Brötchen verdient und Verständnis beim Arbeitgeber dafür wecken möchte, dass in der Waldecker Heimat die Aufgabe als Kirmesvater und Vorsitzender der "Mehlener Kälber" erfüllt sein will. Alexanders Chef zeigt hanseatische Toleranz. Für die heiße Phase der Vorbereitungen hat er seinem jungen Mitarbeiter Urlaub bewilligt. Wie das gesamte Kirmesteam und weitere Helfer füllt Siebert diese freie Zeit mit viel Arbeit, die den Beteiligten aber Spaß macht. Die "Mehlener Kälber" erfahren große Unterstützung aus dem Dorf, allen voran von den Ehemaligen, den "Alten Kälbern Mehlen".

Mehr in der WLZ vom 01.06.2016

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