Zwischen Tretbecken und Kohlenmeiler

Gellershausen Ost und Gellershausen West pflanzen Eiche der Freundschaft

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Die „Eiche der Freunschaft“ wurde gesetzt.

Gellershausen. Seit mehr als 25 Jahren verbindet den Edertaler Ortsteil Gellershausen und einen Stadtteil von Bad Colberg - Heldburg in Thüringen mehr als nur der gleiche Name.

Was nach der Grenzöffnung mit privaten Besuchen begann ist längst eine echte Dorffreundschaft geworden. Gellershausen Ost und West besuchen sich regelmäßig mit kleineren und größeren Gruppen und viele Feste und Veranstaltungen wurden gemeinsam begangen. Ende Juni freuten sich die Edertaler eine fast fünfzig köpfige Delegation aus Thüringen bei ihrem Dorffest begrüßen zu dürfen. Sie hatten für die „alten“ Freunde ein buntes Programm zusammengestellt und feierten gemeinsam bei Blasmusik und regionalen Spezialitäten. Als Gastgeschenk hatten die Thüringer ein Wahrzeichen ihres Ortes mitgebracht. Eine Eiche, die sich auf das Naturdenkmal „Sieben Eichen“ am Rande des Ortes bezieht und sogar in einem alten Gedicht beschrieben wird. „Hoch wie die Muttereiche, so wuchsen die Töchter empor, und wölbten eine Kuppel, gleichwie St. Peters Chor“ heißt es in den Versen, und die Edertaler hatten nun die Aufgabe ein würdiges Plätzchen für ihr bedeutungsvolles Geschenk zu finden. Schnell fiel die Wahl auf eine Wiese zwischen Tretbecken und Kohlenmeiler, wo die“ Eiche der Freundschaft“ von Mitgliedern des Bürgervereins und des Ortsbeirats für alle Gellershäuser gut erreichbar eingepflanzt wurde und wachsen kann. (tin)

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