Erste Meisterschaften im "Rough Digger" ausgetragen

Goldrausch am Mehlener Claim an der Eder

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Goldwäscher an der Eder, am Mehlener Goldwelten Claim.

Edertal-Mehlen. Goldgräberstimmung herrschte am Wochenende an der Eder. Am Mehlener Goldwelten-Claim wurde die erste Rough-Digger-Meisterschaft  im Goldwaschen ausgetragen. Graben, sieben, auswaschen, aber auch Glücksspiel gehörten dazu. „Rough Digger“ – der härteste Goldsucher in Deutschland – wurde René Motacek aus Bründersen.

In vier Disziplinen treten die Goldsucher an. Beim Wissenstest wird Theorie abgefragt, und ein Parcours vom Auto zum Fundort nachgestellt. „Nur ein gut informierter Prospektor hat später im unwegsamen Gelände die Chance einen Goldschatz zu heben“, nennt Organisator Veit Enno Hoffmann den Hintergrund für diese Aufgabe.

Dann geht es zur Sache: Aus fünf Litern Sand müssen sieben winzig kleine Goldflitter so schnell wie möglich herausgewaschen werden. „Der Schnellste brauchte gut fünf Minuten und hat sechs Flitter gefunden – das ist ein Super-Ergebnis“, sagte Schiedsrichter Fred Klingebiel.

Die Prüfungen orientieren sich nach dem echten Goldgräberleben vergangener Zeiten. „Wenn die Burschen fündig waren, wurde abends der Gewinn verprasst.“ In Mehlen wurde deshalb beim Pokern ordentlich gezockt. Am Ende siegte der Goldgräber aus Bründersen und gewann drei Gramm Edergold. „Ein Gramm wird mit 120 Euro gehandelt“, weiß Klingebiel. Mehr lesen Sie in der gedruckten WLZ am 27. September.

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