Zum Höhepunkt der Festtage:

Kleinerner Kirmesumzug greift viele Themen bunt auf

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Die anstehenden Bauarbeiten sollen erst im September starten, damit der Almabtrieb nicht gefährdet ist, forderten die Kleinerner im Kirmesumzug.

Kleinern. Einer der Höhepunkte der diesjährigen Kirmes in „Lustig Kleinern“, wie sich das Wesetaldorf seit vielen Jahren nennt, war der Umzug mit Fußgruppen und Motivwagen durch den Ort.

Die Kleinerner Vereine waren darin ebenso prominent vertreten wie etliche Gäste. So tauchten die Odershäuser als lebendiges Monopoly-Spiel des Wildunger Schlepperrekord-Dorfes auf mit Straßennamen und unübersehbarem Gefängnis. Die Kleinerner Landfrauen wiesen auf ihr 50-jähriges Bestehen hin und die Sängerinnen und Sänger waren ebenfalls mit von der Partei, etwa mit ihrem Nachwuchs, dem Kinder- und Jugendchor. Ereignisse im Ort waren ebenso Thema. „Die Gemeindekasse, die ist leer, es müsste mal ein Sponsor her“, hieß es unter Anspielung auf die Kleinerner Quelle. Die Bauarbeiten in der Heimbachstraße sollen erst ab September laufen, weil sonst der traditionelle Almabtrieb in den Sternen steht, lautete eine andere Forderung. Vorsichtshalber liefen schon mal einige Akteurinnen in voller Kluft samt Kühen beim Umzug mit. Viel Applaus gab es vom Publikum für die fantasievoll umgesetzten Ideen. (r)

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