Durch die Sanierung 2013 wurde die Fahrbahn schmaler und es gab Probleme im Gegenverkehr

Landkreis bessert die K28 zwischen Königshagen und Bergheim nach

+
Der geschotterte Randstreifen der K 28 hielt der Belastung durch Ausweichmanöver auf weiten Strecken nicht stand und ist quasi verschwunden.

Königshagen. Die Königshagener haben Wichtiges erreicht. Der Landkreis bessert die K 28 nach, die zwischen ihrem Dorf und dem benachbarten Bergheim verläuft. Dabei war die Strecke erst 2013 saniert worden. Kostengünstig.

Deshalb ist sie heute schmaler als früher. Die Bankette soll nun auf 1000 Metern durch Rasengittersteine befestigt werden. Das zusätzliche Einbringen von Kalkschotter zur Stabilisierung führt automatisch dazu, dass die Leitpfosten weiter nach außen rücken. Vorläufige Kostenschätzung: 30 000 Euro. Außerdem wollen die Behörden das Hinweisschild auf die acht Ausweichbuchten „übersichtlicher und deutlicher“ gestalten, heißt es auf WLZ-Anfrage. Dies alles soll mehr Sicherheit beim Ausweichen gewähren.Schwerere Unfälle ereigneten sich seit der Sanierung 2013 zwar nicht. Doch Andreas Pockrandt organisierte 2016 eine anonymisierte, schriftliche Bürgerbefragung und wies nach, dass heikle Situationen im Gegenverkehr, Streifkollisionen mit Leitpfosten und abgefahrene Spiegel in Reihe geschehen.

Mehr in der WLZ vom 12.8.2016

Kommentare