EWF stellt "Strahlzonenreaktor" als Alternative zu herkömmlicher Technik vor

Neue Kläranlage als kostengünstiges Modellprojekt in Hemfurth-Edersee bauen

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Die Kläranlage Hemfurth-Edersee ist mehr als 30 Jahre alt und muss bald erneuert werden.

Hemfurth-Edersee. Seit Jahren steht fest: Die Kläranlage im wichtigsten Edertaler Tourismus-Ort ist reif für eine gründliche Sanierung. „Grob geschätzt kostet es uns 2 Millionen Euro, wenn wir auf herkömmliche Art und Weise sanieren“, sagt Bürgermeister Klaus Gier. Doch möglicherweise führt ein weitaus preisgünstigerer Weg zum Ziel. Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) stellt ihn am 29. Juni, 19 Uhr, im Edertaler Planungsausschuss vor.

Mit ihrer Tochter VEW will die EWF das Geschäftsfeld Abwasser intensiv bearbeiten. Geschäftsführer Stefan Schaller setzt dabei auf die Klärtechnik des „Strahlzonenreaktors“. Das ist ein Verfahren, das zwar an der Uni Kassel vor etlichen Jahren entwickelt wurde, in Deutschland bislang aber nicht eingesetzt wird. Günstig bauen, unterhalten Schaller will das ändern und ist auf der Suche nach einem Partner für ein Modellprojekt. Edertal käme in Frage.

Mehr in der WLZ vom 29.06.2016 

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