Dekanin bereitet Synodale auf schwierige Zukunftsaufgaben vor

Pfarrstellen und Gemeindehäuser beim Kirchenkreis Eder auf dem Prüfstand

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Eine Überkapazität an Räumen gibt es laut Dekanin Petra Hegmann im Kirchenkreis Eder. Bei Diskussionen über Sparzwänge soll der Einbau von Gemeinderäumen in die Kirche geprüft werden.

Bad Wildungen/Vöhl. Auf die schwierige Zukunftsaufgabe bereitete Dekanin Petra Hegmann in ihrem Bericht des Kirchenkreisvorstandes die Synodalen des Kirchenkreises Eder in Vöhl vor.

 Es gelte, die Gemeindearbeit neu zu überdenken, heutige „Nur-noch-Dreiviertel-Stellen“ für Pfarrer in ganze oder halbe umzuwandeln, neue Kirchspiele zu bilden und auch der Gebäudebestand stehe zur Disposition. „Um diese Debatten kommen wir nicht herum, wollen wir auch in Zukunft bestmögliche Rahmenbedingungen für die Verkündigung des Evangeliums und die Gemeindearbeit schaffen“, sagte Hegmann.

Bei den Kirchengebäuden werde es eine Kategorisierung in A-, B- oder C-Kirchen geben mit Konsequenzen für die finanzielle Ausstattung, kündigte die Dekanin an. Details würden von der Landeskirche erarbeitet. Die Landessynode habe beschlossen, dass bei Veränderungen bei Gemeindehäusern künftig auch „der Einbau von Gemeinderäumen in die Kirche überprüft werden soll“. Insgesamt sei derzeit eine Überkapazität an Räumlichkeiten vorhanden. (zve) Mehr lesen Sie in der gedruckten WLZ am 21. September.

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