Sanierung des Teichs, neue Schutzhütte und attraktiv gestalteter Uferbereich

Alles neu am Bömighäuser See

Bömighausen - Mit einem zünftigen Fest feierten Einheimische und Gäste am Samstag die Beendigung der Arbeiten am Bömighäuser See.

An dem idyllisch gelegenen Teich hat sich in den letzten Monaten eine Menge getan. Wie bereits berichtet, erfolgte 2014/15 eine Sanierung des Sees, die mit rund 148 000 Euro zu Buche schlug. Die Maßnahme wurde im Rahmen der Renaturierung der Neerdar durchgeführt. Die EU übernahm 80 Prozent der Kosten. Die restlichen 20 Prozent wurden über Biotopwertpunkte als Ausgleichsmaßnahme für Eingriffe in die Natur verrechnet. Zwischen dem Parkplatz am See und den Ferienhäusern wurde eine neue Zuwegung angelegt, so dass jetzt eine durchgehende Verbindung bis nach Bömighausen besteht. Ein Teil des Uferbereichs wurde mit Kies aufgeschüttet. Fünf große Steine dienen als Blickfang. Gabionen bieten über 20 Besuchern Sitzgelegenheit. Bürgermeister Thomas Trachte bezifferte die Kosten dieser Maßnahmen im Uferbereich im Gespräch mit der WLZ auf 38 000 Euro. „Davon haben wir im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 65 Prozent als Landeszuschuss erhalten“, berichtete der Verwaltungschef. Schließlich ist auch noch der Naturpark Diemelsee tätig geworden. Er ließ drei Sitzecken aufstellen. Mitarbeiter des Upländer Bauhofs, allen voran Christian Stremme, dessen Engagement Ortsvorsteher Detlef Ückert besonders würdigte, bauten in Eigenleistung eine neue Schutzhütte mit fest installiertem Grill.Das Seefest am Samstag wurde vom Schützenverein, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Verkehrsverein veranstaltet und von der Geschützgruppe St. Barbara aus Korbach lautstark eröffnet. Höhepunkt war ein Nachtentenrennen. Von Ulrike Schiefner

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