Korbach

Altenheim „auf absolut solidem Weg“

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- Korbach (tk). Mit einem positiven Betriebsergebnis von rund 50 000 Euro schließt das städtische Alten- und Pflegeheim „Haus am Nordwall“ das Wirtschaftsjahr 2010 ab.

In erster Linie sorgt die veränderte Organisationsform dafür, dass nach Jahren, in denen der Eigenbetrieb Defizite auswies, wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Seit dem 1. Januar 2010 läuft das operative Geschäft für das im Landkreis letzte kommunal geführte Alten- und Pflegeheim nicht mehr in der Regie des städtischen Eigenbetriebes. Für Pflege und Betreuung der Bewohner zeichnet die „Haus am Nordwall gemeinnützige GmbH“ verantwortlich, eine 100-prozentige Tochter der Stadtkrankenhaus gGmbH.

Bei dem städtischen Eigenbetrieb „Haus am Nordwall“ verbleiben lediglich die Immobilien des Alten- und Pflegeheims. Das Personal wechselte in die gemeinnützige Gesellschaft über. Die verbliebenen Verwaltungsarbeiten werden von Mitarbeitern im Rathaus erledigt, die Kosten dafür erstattet. Die Stadt erhofft sich von der Aufsplittung eine jährliche Steuerersparnis von geschätzten 70 000 Euro.

Der Eigenbetrieb verwaltet und vermietet die Gebäude Nordwall 16 und Am Kniep 17 an die gGmbH. Daraus ergeben sich Mieteinnahmen, die laut Wirtschaftsplan im nächsten Jahr 313 000 Euro betragen und damit den Hauptanteil der Erträge ausmachen werden, die insgesamt bei 393 900 Euro liegen sollen. Kalkuliert wird mit Aufwendungen in gleicher Höhe. Mit 232 500 Euro bilden dabei die Abschreibungen auf Gebäude und Infrastruktur den größten Posten.

Heinz Gerdes, Geschäftsführer des Korbacher Stadtkrankenhauses, sieht das „Haus am Nordwall“ auf einem „absolut soliden Weg“.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 31. Dezember.

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