IG BCE eröffnet Büro in der Louis-Peter-Straße · Sprechstunde immer dienstags

Anlaufstelle für 2600 Mitglieder

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Ansprechpartner im neuen Büro (v.l.): Katarina Butala, Ortsgruppen-Vorsitzender Richard Köhler, stellvertretender Bezirksvorsitzender Hans Schweinsberg und Dietlinde Franke. Foto: Lutz Benseler

Korbach - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat am Freitag ihr neues Büro in Korbach eröffnet.

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt teilt sich die erst im November neu gegründete Ortsgruppe Edersee-Waldeck-Korbach die Büroräume in der Louis-Peter-Straße 22. Von dort aus sollen die 2600 Mitglieder im Einzugsgebiet Korbach, Vöhl, Twistetal, Lichtenfels, Willingen und Waldeck betreut werden. „Wir sind eine Anlaufstelle“, erklärte Ortsgruppen-Vorsitzender Richard Köhler. Gemeinsam mit Katarina Butala und Dietlinde Franke bietet er jeweils dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr eine Sprechstunde an. Weitere Termine seien nach Absprache möglich, so Köhler.

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Büros sprach sich der Vorsitzende für eine verbesserte Verkehrsanbindung der Region an. Insbesondere die Reaktivierung der Bahnlinie Korbach - Frankenberg sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung, sagte Köhler.

Ein Stück Korbacher Gewerkschaftsgeschichte hatte Bezirksvorsitzender Hans Schweinsberg mitgebracht: Er übergab ein altes Protokollbuch aus den frühen 30er Jahren. 1933 wurden die Gewerkschaften durch das Nazi-Regime verboten. Als wohl erste gewerkschaftliche Organisation nach dem Zweiten Weltkrieg habe die Industriegewerkschaft Chemie, Papier, Keramik 1946 in Korbach Fuß gefasst, so Schweinsberg. Die IG CPK fusionierte 1997 mit der IG Bergbau und Energie.

„Wir brauchen eine starke Gewerkschaft vor Ort“, sagte Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich. Er überreichte Köhler ein Gemälde, das eine Korbacher Ansicht zeigt.

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