Willingen: Halle der Uplandschule nach Renovierung eingeweiht

Aschenputtel ist jetzt eine Schönheit

- Willingen (bk). Dickes Lob für Architekten, Gebäudemanagement und die am Bau beteiligten Handwerker: „Sie haben aus der alten Sporthalle das Beste gemacht“, so der Leiter der Willinger Uplandschule, Norbert Volkwein.Nach grundlegender Sanierung fand am Montag die Einweihungsfeier statt.

Die Gäste überzeugten sich davon, dass sich die Investitionen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro, die im Wesentlichen aus dem Konjunkturprogramm finanziert wurden, gelohnt haben. „Aus dem recht unansehnlichen Aschenputtel ist die Halle nach mehrmonatiger Bauzeit wie ein Phönix aus der Asche zu einer wahren Schönheit mutiert“, betonte der Direktor. Er sieht in dem Gebäude nun auch einen Trendsetter für andere Teile der Uplandschule, deren Glanzzeiten in die 1960er-Jahre zurückreichen „und die sich nun schamhaft hinter der gelungenen Fassade der Sporthalle verstecken“.

Norbert Volkwein würdigte die gelungene Ästhetik bei der Auswahl der Materialien; die geschmackvolle Farbgestaltung innen und außen; die beeindruckende Glasfront mit schick aussehenden vollautomatischen Jalousien; die Neugestaltung von Laubengängen und Schulhof; die harmonische Zusammenarbeit aller Beteiligten und nicht zuletzt das gute Timing. Sein Dank galt den politischen Entscheidungsträgern, aber auch seiner Stellvertreterin Ilse Klingenberg und den Sportlehrern für die Bemühungen, während der Bauzeit einen geordneten Sportunterricht zu gewährleisten.

Der Schulleiter machte deutlich, dass es bei der Ausstattung noch Nachholbedarf gebe, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die UPS große Stücke auf Bewegung setzt. Er hofft, dass die Schule weiterhin attraktiv für Schülerinnen und Schüler – nicht nur aus der Uplandgemeinde – bleibt. „Trotz aller Freude über das Engagement des Schulträgers in den vergangenen Jahren bin ich ein wenig betrübt über die kürzlich gefasste Entscheidung des Kreisausschusses, Fahrtkosten für Rhenaer Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr zu übernehmen.“Die Feier wurde ausgestaltet von der Rock-AG, den Klassen 4 a und 4 b, G 8 und G 9 und der Tanzgruppe, die unter Leitung von Gerald Friedrich, Sonja Schulze, Viola Linke und Renate Schinze musizierten, sangen sowie rhythmische Tänze, Akrobatik und Steppaerobic zeigten.

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