Korbach

Aufklärung, Austausch, Unterstützung

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- Korbach (md). Korbacher Selbsthilfegruppen haben eine neue Informationsbroschüre veröffentlicht. Adressen und Ansprechpartner sind unter anderem darin zu finden.

Aufklärung, Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung – das sind wichtige Ziele von Selbsthilfegruppen. Welche Zusammenschlüsse es in Korbach gibt von Menschen, die unter denselben Problemen leiden, zeigt eine neu aufgelegte, aktualisierte Broschüre auf. Adressen und Ansprechpartner von insgesamt 13 Selbsthilfegruppen sind darin aufgelistet; außerdem die Adressen von fünf weiteren Organisationen, die bei verschiedenen Problemen Information und Hilfe anbieten.

„Der neue Flyer gibt nicht nur Hilfesuchenden einen Überblick und Orientierung bei der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern. Auch Kliniken fragen bei uns oft nach Auflistungen von Selbsthilfegruppen an,“ erklärt Ursula Wege-Schäfer, Vorsitzende des „Arbeitskreises Korbacher Selbsthilfegruppen“.

Auch die Adresse des Arbeitskreises und seine Beratungszeiten sind in dem Flyer aufgelistet, denn der Arbeitskreis ist ein Verein, der Beratung von Betroffenen für Betroffene bietet: montags, dienstags, mittwochs und freitags von jeweils 9 bis 11 Uhr geben die Mitglieder am Infostand im Foyer des Korbacher Krankenhauses allgemeine Beratung zu Selbsthilfe, Auskunft zu Rentenberatern, zu Kurkliniken, Gutachtern und Spezialisten – aber auch zu Selbsthilfegruppen und Institutionen. Persönliche Gespräche, die vertraulich behandelt werden, sind nach Anmeldung möglich, unterstreicht Christa Ohm vom Vorstand des Arbeitskreises. Sich rechtzeitig Informationen und Unterstützung zu suchen sei dabei ratsam: „Manche kommen zu spät – erst dann, wenn sie gar nicht mehr weiter wissen“, sagt Wege-Schäfer.

Unter der Adresse www.arbeitskreis-kb-shg.de sind Korbacher Selbsthilfegruppen inzwischen auf im Internet vertreten – und bieten Links zu weiterführenden Informationen und Dachorganisationen.Die Broschüre, die in erster Linie auch Spendengeldern finanziert wurde, ist unentgeltlich im Korbacher Krankenhaus erhältlich.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 3. Mai

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