Asel

Aufregende Erlebnisse mit Fliegern der Nacht

- Vöhl-Asel. Es heißt, wer selbst aktiv spielen, bauen, ausprobieren darf, der lernt besonders gut, weil er die Dinge im wahrsten Sinn des Wortes be-greift. Wenn die Erkenntnis als Maß genommen werden darf, dann haben die Besucher der 3. Fledermaus-Nacht in Asel viel mit nach Hause genommen.

Das Fledermaus-Team hatte zahlreiche Mitmach-Aktionen auf die Beine gestellt, die ganz besonders die jungen Besucher in ihren Bann zogen – darunter ein Spieleparcours der Naturschutzjugend (NAJU) Frankenberg, die Brennstempel-Herstellung oder der Bau eines Insektenhotels. Wer es ruhiger mochte, hörte Inge Wrage beim Vorlesen von Geschichten zu. Dass die Kinder gut beschäftigt waren, gab den älteren Besuchern Gelegenheit, sich Wissen über die Flieger der Nacht auf ihre Weise anzueignen – etwa durch Gespräche mit den Mitgliedern des Fledermaus-Teams und der NAJU Frankenberg, die wieder mit Info-Material und Anschauungsobjekten vor Ort war. Auch Filme, die Einblick in die Aufzucht von Fledermaus-Findlingen und das Wochenstuben-Leben in der Vöhler Kirche gaben, gehörten zu den Attraktionen. Ein Glanzpunkt war die Falkner-Vorführung, die erstmals in Asel stattfand: Mit der 180 Gramm schweren, sechs Monate alten Schleiereule „Bernhard“ und dem drei Kilo schweren, 14-jährigen Uhu „Heinrich“ waren Falknerin Margarethe Kluthausen und Falkner Theo Koch von der Greifenwart am Edersee in Asel, um auch die Feinde der Fledermäuse vorzustellen. Mit Flugvorführungen und vielen interessanten Informationen war ihnen die Aufmerksamkeit der Gäste sicher. (md)

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Montag, 9. August, 2010.

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