Verein „Wir im Orketal“ lädt am Freitag zum Grenzbegang ein

Auftakt zum Jubiläum „1000 Jahre Orcana“

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1000 Jahre Orke: Zum Auftakt der Feierlichkeiten zum großen Jubiläum 2016 laden die Menschen in Oberorke und Niederorke am Freitag zum Grenzbegang ein.Foto: Theresa Demski

Vöhl-Orketal - Die Vorfreude ist ihnen schon ins Gesicht geschrieben: Vor 1016 Jahren wurde „Orcana“ zum ersten Mal erwähnt und deswegen feiern die Menschen in Niederorke und Oberorke in zwei Jahren gemeinsam ein großes Jubiläum. Vom 9. bis 11. September laden die Dörfer zum Festwochenende ein.

Den Startschuss gibt der Verein „Wir im Orketal“ bereits am „Tag der deutschen Einheit“: Dann laden die Orker zum ersten Grenzbegang ein. Insgesamt zwölf Kilometer wollen die Wanderer dann hinter sich legen, vom Stempel bis zum Dreiländerstein. Verabredungen mit den Nachbarn aus Ederbringhausen, Viermünden und Sachsenberg sind bereits getroffen.

Treffpunkt und Abmarsch sind um 9.30 Uhr am Stempelpfädchen in den Erlen, 15 Minuten später steht das Treffen mit den Teilnehmern aus Eder-bringhausen an. Um 10.30 Uhr haben die Orker dann einen Treffpunkt mit den Teilnehmern aus Viermünden auf Hof Treisbach verabredet. Hier ist ein kurzer Rast mit Erfrischung vorgesehen. Gegen 12 Uhr treffen sich die Wanderer mit den Sachsenbergern zur Mittagsrast. Die Lichtenfelser Bläsergruppe hat ein Ständchen versprochen und es besteht die Möglichkeit, sich den Hermannskeller anzusehen. Gegen 15 Uhr ist dann die Einkehr ins Dorfgemeinschaftshaus in Niederorke mit gemütlichem Ausklang und Kaffee und Kuchen vorgesehen. Auch Interessierte, die nicht mitwandern, sind dann herzlich willkommen. „Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, können uns auch mit dem Planwagen begleiten“, kündigt Uwe Ziegler, einer der beiden Vereinsvorsitzenden, an. Der Wagen hält um 9.15 Uhr am Hof Döring und um 9.25 Uhr an der Bushaltestelle in Niederorke.

Grenzstein-Experte Friedrich Hoffmann aus Herzhausen begleitet die Wanderer ebenfalls. „Und wir freuen uns sehr auf die Geschichten und Anekdoten der Teilnehmer“, sagt Martina Döring.

Nächstes Jahr am „Tag der Deutschen Einheit“ wollen die Orker dann übrigens die anderen Grenzen abgehen. Dann ist das Jubiläumsfest schon in greifbare Nähe gerückt. Die Ausschüsse stecken aber schon jetzt fleißig in den Vorbereitungen. (resa)

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