Korbach:

Ausstellung „Legalisierter Raub“ im Dritten Reich ist auf Mithilfe angewiesen

- Korbach. Was in der Zeit des Nationalsozialismus Normalität und Realität war, lässt sich im Nachhinein oft schwer einschätzen – und wichtiger: nachvollziehen. Als 1933 die NSDAP die Macht im Deutschen Reich an sich nahm, kämpfte sie alsbald an vielen Fronten gegen die „Untermenschen“, allen voran Juden.

Aus Spielfilmen und Dokumentationen werden die damaligen Geschehnisse um „Arisierung“, „Endlösung“ und Pogromnacht immer wieder in Erinnerung gerufen. Doch bis auf wenige Ausnahmen sind keine lokalen Bezüge vorhanden.„Dabei war die Ausplünderung und Vernichtung überall, an jedem Ort Realität“, weiß Ausstellungsmacherin Dr. Bettina Leder-Hindemith vom Hessischen Rundfunk. Zusammen mit dem Fritz-Bauer-Institut hat sie eine Ausstellung konzipiert, die aufzeigen soll, wann und mit welchen Mitteln sich der Staat und seine Bürger des jüdischen Eigentums bemächtigten – vollkommen legal.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 11. Dezember.

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