Auszubildende Industriekauflaute entwickeln Strategien für den englischen Markt

Ideen reif für die Insel

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Auszubildende haben Marketingstrategien für Korbacher Produkte wie den Mauser-Tonnentisch vorgestellt.

Korbach. Wie sich Korbacher Produkte in England vermarkten lassen, haben auszubildende Industriekaufleute der Beruflichen Schulen untersucht. Sie setzen auf ein gutes Image – und eine Prise britischen Humor.

„Der Engländer ist bereit, für hohe Qualität mehr zu bezahlen“, stellten die „Multicoloured Massives“ fest. Mit ihrer Einschätzung des richtigen Marketings für „die Insel“ waren die auszubildenden Industriekaufleute nicht allein: Auch die anderen Gruppen beim „European Business Projekt“ der Beruflichen Schulen entschieden sich, ihre Ware als wertvoll zu bewerben und einen hohen Preis zu verlangen – eines der Ergebnisse von zwölf Wochen Recherche. 

Seit elf Jahren üben sich Azubis mit heimischen Produkten im Marketing: Dieses mal kümmerten sich je zwei Gruppen um den Conti-Fahrradreifen „Top Contact II“, den Hewi-Schrank M40 und den 15 000 Euro teuren Tonnentisch der Mauser-Werke. Deren Marketingleiterin Claudia Vesper begrüßte sie zur Abschlusspräsentation. 

Zur Marktforschung besuchten die angehenden Kaufleute London und die City Business Library, erklärte Tina Wenderoth, eine der betreuenden Lehrerinnen. Die Zusammenarbeit mit einem College sei wegen des Schulwechsels der Ansprechpartnerin ausgefallen, sei aber für die Zukunft wieder Ziel. In England und daheim erforschten die Teilnehmer Nachfrage und Zielgruppe, Preisspanne, Verkaufs- und Transportkanäle.

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