Kirchenkreisamt: Handwerker beginnen mit Installationsarbeiten

Bauarbeiten liegen im Zeitplan

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Blick auf die Baustelle des Kirchenkreisamtes vom Turm der Kilianskirche. Foto: Theresa Demski

Korbach - Die Bauarbeiten am zentralen Kirchenkreisamt in Korbach liegen weiter im Zeitplan. Ziel bleibt, den Einzug der Verwaltung im Spätherbst 2015 zu schaffen.

Bis Ende 2015 hat das Kirchenkreisamt das Übergangsquartier in der ehemaligen Polizeistation in der Hagenstraße angemietet. Jürgen Kepplin vom Ingenieurbüro Kepplin + Kampkötter geht davon aus, dass die Verwaltung der beiden Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg wie geplant zum Jahresende ihr runderneuertes Domizil in Betrieb nehmen kann.

Schon in einem Monat wird die Fassade verputzt

Der Gebäudekomplex nimmt langsam seine endgültige Form an. Im Neubau sind bereits die ersten Fenster eingebaut. „Außerdem haben die Installationsarbeiten für Heizung, Sanitäranlagen, Elektrik und Lüftung begonnen“, sagt Kepplin. In etwa fünf bis sechs Wochen sollen die Putzarbeiten an der Fassade beginnen.

Ein verglastes Lichtband neben dem Eingang zur Kilianskirche hin wird den Neubau vom denkmalgeschützten Altbau abheben. Der Gebäudeteil wird parallel zum Neubau saniert, erhält dabei bessere Wärmedämmung, das Dach wird neu gedeckt. Auch das ursprünglich rote Mauerwerk aus Ziegelstein soll wieder zur Geltung gebracht werden - so wie der Architekt August Orth das Gebäude vor fast 120 Jahren errichtet hatte.

Mehr Platz und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, Brandschutz nach aktuellen Vorschriften und Einsparungen beim Energieverbrauch: Mit einem neuen Anbau und der Sanierung des 1897 errichteten Altbaus will das Kirchenkreisamt Waldeck-Frankenberg gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Bislang standen Kirchenkreisamt und Dekanat rund 700 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung, künftig sollen es mehr als 1200 Quadratmeter sein.

Mehr Platz für mehr als 40 Mitarbeiter

Für gut 40 Mitarbeiter entstehen geräumige Büros, Besprechungs- und Sozialräume und ein neuer großzügiger Eingangsbereich. Der komplette Gebäudekomplex aus Alt- und Neubau bekommt eine neue Gasheizung, moderne Brandschutztechnik und eine neue Elektrik und wird barrierefrei sein. Dafür sorgt unter anderem ein Aufzug.

Die Aufgaben und die Personalausstattung der regionalen Kirchenverwaltung sind in den vergangenen Jahren gewachsen: 2006 fusionierten die Rentämter der Kirchenkreise in Waldeck-Frankenberg zum zentralen Kirchenkreisamt. Gleichzeitig schichtete die Landeskirche immer mehr Aufgaben auf die mittlere Ebene um. So wird das Gebäudemanagement seit einigen Jahren ebenfalls von Korbach aus organisiert. Neben dem Kirchenkreisamt werden auch künftig die Büros von Dekanat und Stadtkirchengemeinde in dem Haus neben der Kilianskirche untergebracht sein.

Von Lutz Benseler

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