Korbach

Beratungsstelle hilft bei Familienproblemen

- Korbach (resa). Die Wartelisten werden länger, immer mehr Menschen fragen bei Konflikten in der Familie nach Hilfe: 131 Männer und Frauen nahmen im vergangenen Jahr das Angebot der Katholischen Beratungsstelle in Anspruch.

In der Ehe kriselt es, die Kinder leiden unter ständigen Streitereien und der Alltag wird zur Tortur. Dann ist guter Rat teuer. „Früher haben sich die Frauen für die Beziehung verantwortlich gefühlt, haben sich in solchen Situationen therapieren lassen und die Männer dachten, damit sei das Problem gelöst“, weiß Marianne Speicher von der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen. Aber die Zeiten haben sich geändert: Männer können inzwischen über Gefühle reden, Frauen haben sich emanzipiert und immer mehr Paare kommen gemeinsam zur Beratung. „Viele Männer kommen erst noch widerwillig“, weiß Beraterin Marianne Speicher, „aber meistens genießen sie es bald, dass eine neutrale Person es mal ganz genau wissen will“. Und eben die will Marianne Speicher sein. 87 Frauen und 44 Männer kamen im vergangenen Jahr zur Beratungsstelle am Westwall – viele von ihnen in akuter Not, andere um ihre Familien zu retten. Insgesamt 667 Beratungsstunden leisteten die Experten. Die bietet die Katholische Beratungsstelle bei Ehe- oder Familienproblemen kostenlos an. „Und ohne moralisches Diktat“, betont Christiane Beel, die die Arbeit der Beratungsstellen in Meschede, Arnsberg, Brilon und Korbach koordiniert.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Mittwoch, 31. März 2010.

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