Korbach

In bester Gesellschaft im Bürgerhaus

- Korbach (akk). Der soziale Arbeitskreis vom Roten Kreuz veranstaltet donnerstags den Seniorentreff im Bürgerhaus in Korbach. Die Frauen laden Interessierte dazu herzlich ein.

Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärger dich nicht“, Kniffeln oder Rommee werden donnerstags im Bürgerhaus gespielt. Dazu gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Der Seniorentreff beginnt ungefähr um halb zwei und je nach Laune bleiben die Senioren bis fünf oder auch länger. Der soziale Arbeitskreis des Roten Kreuzes hat den Seniorentreff im Bürgerhaus ins Leben gerufen. Auch die Stadt Korbach unterstützt den Seniorennachmittag, sowohl mit kleinen Finanzspritzen als auch mit den Räumlichkeiten im Bürgerhaus. Ingeborg Müller (80) und etwa zehn weitere Frauen koordinieren und organisieren die Veranstaltung. „Ich mache das richtig gerne“, freut sich die Seniorin. Es sei jeder herzlich eingeladen zu kommen, betonte sie an dieser Stelle. Ab und zu, wenn der Terminkalender es zulässt, besucht auch Bürgermeister Klaus Friedrich selbst den Seniorentreff und genießt die Leckerbissen, die die Frauen anbieten. Denn neben Kaffee und Kuchen gehört auch einmal im Monat ein Heringsessen dazu. Runde Geburtstage werden auch gefeiert, außerdem singe man auch gemeinsam, berichtete Frau Müller. Fahrten und Ausflüge gehören ebenfalls zum Programm dazu, letztes Jahr besuchte die Gruppe die Saba­burg, erzählt die Seniorin. Dafür habe der Treff ein Konto angelegt und man müsse dann bei den Fahrten selbst nur noch kleine Beträge bezahlen, erklärt Frau Müller. Zum „alternativen Weihnachtsmarkt“ laden die Mitglieder am ersten Sonnabend und Sonntag im Dezember herzlich ein. Auch an Weihnachten lassen die Senioren niemanden allein: Sie veranstalten an Heiligabend insbesondere für alleinstehende Senioren einen Gottesdienst mit Pfarrer. Die Senioren haben das Problem, dass sehr wenige neue Senioren den Treff besuchen.„Wir sind mittlerweile alle um die 80 oder älter, deswegen wäre es schön, wenn ein paar „Jüngere“ den Weg zu uns finden würden, denn wir können das auch nicht immer machen“, schildert Ingeborg Müller die Problematik. Dem Altentreff in der Markusgemeinde sei es bereits so ergangen, dass niemand mehr für die Betreuung zur Stelle war und der Treff geschlossen blieb. Daher wäre es schön, wenn der Seniorentreff künftig wieder reichlich besucht würde, meinte Frau Müller. Da der Treff während der Umbaumaßnahmen im Bürgerhaus vermutlich vorübergehend in die Gemeinde an der Kalkmauer verlegt werden soll, hofft sie, dort neue Mitglieder für den Seniorentreff zu begeistern.

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