Korbach

Bibelwoche: Alte Texte neu entdecken

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- Korbach (resa). Gemeinsam machen sich katholische und evangelische Christen auf Spurensuche in der Bibel. Alte Texte entdecken sie neu. Am Dienstagabend trafen sich die Frauen der Gemeinden zum Gesprächskreis.

Wie lesen Frauen die Bibel? Wie verstehen sie die alten Texte und was bedeuten ihnen die Botschaften? Fernab von bekannten Klischees und doch vor allem das Wesen der Frau im Blick, hatten Monika Hoffmann, Bettina Schlenker, Dagmar Henning, Birgit Wille-Oppermann und Marianne Speicher den zweiten Abend der Ökumenischen Bibelwoche vorbereitet. Sie hatten vor allem Frauen dazu eingeladen, das zweite Kapitel des Epheserbriefes unter die Lupe zu nehmen. Viele Frauen aus den evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden kamen und ließen die alten Worte auf sich wirken. Sie begaben sich auf die Spuren der Epheser, entdeckten ihre Verunsicherung in einer Welt, die sich wenige Jahrzehnte nach Christi Kreuzigung im Umbruch befand.

Eines stellten die Frauen schnell fest: „Die Texte sind alt, aber brandaktuell.“ Die Verse erzählten von einem zornigen Gott, der versöhnt wird durch seinen gekreuzigten Sohn. Der vergeben will und die Menschen durch Gnade, nicht durch Leistung errettet. „Gut, dass wir diese Zusage haben“, befanden die Frauen und ließen sich mit Hilfe vieler Symbole auf das ermutigende Thema ein. Schließlich würden Verunsicherung, Leistungsdruck und Hilflosigkeit bis heute das Leben vieler Menschen und vor allem vieler Frauen prägen. „Gut, wenn es dann Wendepunkte im Leben gibt“, befand Birgit Wille-Oppermann.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 3. Februar

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