Team von der Alten Landesschule gewinnt beim Planspiel Börse der Sparkasse

Die „Börsen Buben“ räumen ab

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Diese Schüler erwiesen sich als gewiefte Taktiker beim „Planspiel Börse“ und machten erfolgreich Geld.

Korbach - Die „Börsen Buben“ von der Alten Landesschule in Korbach haben spielend ihr eigenes Kapital vermehrt - und beim Planspiel Börse den ersten Platz belegt.

Sie haben aus 50 000 Euro in gut elf Wochen 54 529 Euro gemacht: Jonas Sauerwald, Jan Lukas Feldmann und Len-nart Jahn - alias die „Börsen Buben“ - legten ihr fiktives Kapital beim Börsenspiel der Sparkasse Waldeck-Frankenberg am Besten an. Das Geheimnis ihres Erfolges: Anlagen in deutsche DAX-Unternehmen und die Strategie, aktuellen Trends zu folgen, verraten die Korbacher Gymnasiasten.

Die satte Rendite dürfen die „Börsen Buben“ leider nicht einstreichen - sie ist genauso virtuell wie ihr Startkapital. Die Sparkasse belohnt ihr Gespür für den Aktienmarkt allerdings mit einem Scheck über 350 Euro.

Teilnehmer aus 73 Teams von acht Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg haben vom 1. Oktober bis 11. Dezember Leidenschaft für Wertpapiere, Aktien und Optionsscheine entwickelt und sich als Nachwuchs-Kapitalisten geübt, europaweit sind es sogar rund 36 000 Teams, die ihren Blick auf das Geschehen auf dem Parkett der Börse richteten.

Optimal investieren

Jede Spielgruppe war mit einem Wertpapierdepot ausgestattet, das zu Beginn mit einem fiktiven Startkapital von 50 000 Euro gefüllt wurde. Während der gut elfwöchigen Spielzeit sollten die Teilnehmer das Geld möglichst optimal investieren und je nach Marktentwicklung von Zeit zu Zeit geschickt umschichten.

Die Aufträge gingen nicht tatsächlich an die Börse, sie wurden im zentralen Börsenspiel-Computer in Höhe der bestehenden Börsenkurse abgerechnet. Ansonsten war alles wie im realen Geschäft. Es galten auch die normalen Börsenschlusszeiten. Völlig ohne Risiko hatten die Schüler so die Möglichkeit, Anlagestrategien zu entwickeln, sie unter realen Bedingungen zu testen oder auch einmal eine Spekulation zu wagen. Das alles war möglich, ohne eigenes, echtes Geld zu verlieren.

Stichtag war am 11. Dezember, dann wurden die Depots der Teams verglichen und die Gewinner festgestellt. Den zweiten, mit 200 Euro dotierten Platz, belegten die „Poor Dogs“ (Berufliche Schulen Korbach-Bad Arolsen, Depotwert: 54 290 Euro). Dritter wurde das Team „Börsencrasher“ (Berufliche Schulen, 54 082 Euro). Auf den Rängen vier bis zehn mit einem Preisgeld von 100 Euro befinden sich die „Daxies“ (Berufliche Schulen), „buy or die“ (Christian-Rauch-Schule), „Bloods“ (CRS), „Mayibee05“ (Berufliche Schulen), „Neudeutsche Kapitalismus“ (Alte Landesschule), „I need a Dollar GmbH“ (Uplandschule) und die „Wallstreet Queens“ (Gustav- Stresemann-Gymnasium).

Der mit 150 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis ging an das Team „BörsenGaming“ mit Darwin Daumen, Max Bogunski und Tom Schubert vom Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen. Martin Dörflinger, Geschäftsbereichsdirektor der Sparkasse, begrüßte die Teams und ihre Lehrer bei der Siegerehreung am Donnerstag in der Hauptstelle in Korbach und lobte die gute Beteiligung am Planspiel Börse.

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