Korbach

Cockpits in Korbacher Kart-Team frei

- Korbach (nv). Michael Schumacher, Alain Prost, Ayrton Senna: Alle drei Formel 1-Idole starteten ihre Rennsport-Karrieren auf der Kartbahn. Auf ihren Spuren sind die Hobby-Rennfahrer des „Kart-Teams Korbach“ unterwegs. Motorsportfreunde sind im heimischen Rennstall stets willkommen.

Ob Kart, Motorrad, Fahrrad oder Ski – schnelle Sportarten vermitteln das Gefühl von Freiheit. Dieser Kick, verbunden mit der Leidenschaft für Technik und Wettbewerb motivierte einige Waldecker vor 15 Jahren in die rasanten Einsitzer zu steigen und die Rennstrecken in der Umgebung unsicher zu machen. „Mitte der 90-er Jahre eröffnete in Kaufungen die erste Kartbahn in unserer Nähe“, erinnert sich Willi Franke (Korbach). Für das Kart-Team kam dieser Tag dem Schwenken der Startflagge gleich.

„Zunächst sind wir mit drei bis fünf Leuten auf die Bahnen in der Region gefahren und haben die dortigen Angebote genutzt“, berichtet Teamchef Klaus Springmann (Korbach). Diese Ausflugsfahrten waren den Motorsportfreunden aber bald nicht mehr genug. „Wir wollten länger fahren und ein Ziel haben“, erklärt Markus Arnold (Korbach). Die Idee, eine eigene Rennserie zu etablieren, entstand.

„Inzwischen hat sich ein harter Kern heraus gebildet“, blickt Springmann auf das aktuelle Mannschaftsfoto. Neben ihm und Willi Franke gehören Ralf Kesting, Holger Genuit, Ernesto Gallo, Markus Arnold, Marko Rettig, Jens Ross, Stephan Denk und Wolfram Henseling sowie Team-Fotograf Dirk Kascherus dazu. Mit Tina Genuit heizt bislang eine Frau den Männern ein. „Sie bekommt aber ein Kind und darf wegen Zusatzgewichts im Moment nicht mitfahren“, lächelt Markus Arnold.

2010 fuhren die Korbacher bereits die fünfte interne Meisterschaft aus. „Wir fahren im Jahr sechs oder sieben Rennen nach Rennsport-Reglement, wobei es zwei Streichresultate gibt“, erläutert Springmann.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 16. Oktober 2010.

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