Lebenshilfe feierte gestern Neueröffnung genau zehn Jahre nach Projektstart

„CorVita ist ein Teil der Stadt“

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Der Kleeblattladen im CorVita kann sich jetzt besser präsentieren. Kleines Foto: Das Bistro „KostBar“ bietet den Gästen eine gemütliche Lounge.

Korbach - Das CorVita hat nach einer Umbaupause gestern mit neuem Konzept neu eröffnet. Am Tag genau vor zehn Jahren hatte die Lebenshilfe das Projekt gestartet.

Heller, freundlicher, moderner: So präsentierte sich gestern das umgebaute CorVita mit dem Kleeblatt-Regionalwarenladen, dem Eine-Welt-Laden und dem neuen Bistro „KostBar“. „Das Kleeblatt hat sich erneuert“, begrüßte Lebenshilfe-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Werner weit über hundert Gäste bei der Eröffnung am Vormittag.

Die Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich umzuschauen und das neue Angebot kennenzulernen. Mitarbeiter verteilten kostenlose Kostproben. „Das CorVita ist Teil der Stadt geworden“, sagte Erste Stadträtin Gudrun Limperg. Das Konzept sei aufgegangen.

Zwar gab es Überlegungen, nach der Insolvenz der Beschäftigungsgesellschaft Wal­deck-Frankenberg (BWF), die das Restaurant betrieben hatte, den Standort zu wechseln. Doch diese wurden schließlich verworfen. Die Entscheidung, am Obermarkt zu bleiben, habe sich als richtig erwiesen, sagte Frank Strotmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe: „Die Altstadt lebt und wir sind mittendrin.“

Am Umbau seien fast ausschließlich Handwerker aus der Region beteiligt gewesen, sagte Strotmann. Die neue Ladenaufteilung ermöglicht es etwa, Backwaren hinter der Theke im Kassenbereich besser zu präsentieren, neu ist auch eine gekühlte Obst- und Gemüseauslage. Deutlich mehr Platz als vorher hat der Eine-Welt-Laden.

Das CorVita bietet auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung: Elf Mitarbeiter aus den Lebenshilfe-Werkstätten übernehmen den Service im Bistro.

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