Willingen

Elektronische Kurkarte kommt im November

- Willingen (nv). Gäste und Gastgeber bestmöglich zu betreuen, ist das Ziel der Tourist-Information Willingen. Elektronische Kurkarte und Zertifizierung sind für die Upländer zwei wichtige Qualitätsbausteine.

„Willingen – Alles,was ich will“: Unter diesem Motto wirbt die Urlaubsregion Willingen für sich. Damit Touristen auf das Upland aufmerksam werden und nach ihrer Anreise alles bekommen, was sie sich wünschen, ist das Engagement der Experten in der Tourist-Information gefragt. „Wir müssen uns insbesondere gegenüber anderen Mittelgebirgsdestinationen durch Qualität abheben“, betont Bürgermeister Thomas Trachte. Aus diesem Grund sei beispielsweise das „Haus des Gastes“ Am Hagen komplett zum Besucherzentrum mit Tourist-Information umgebaut worden.

Um die Qualität zu erhalten und noch zu verbessern, unterzog sich das Team um Tourismusmanager Ernst Kesper der Überprüfung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV). 40 Kriterien werden laut Kesper abgefragt. Gefragt sind zum Beispiel Öffnungszeiten bis 19 Uhr, eine adäquate Prospektauswahl sowie der Einsatz mindestens eines Mitarbeiters, der mehrere Sprachen spricht. „Wir haben 83 Prozent und damit eine gute Zwei erreicht“, berichtet Kesper.

Auf dem Weg zu noch höherem Komfort setzen die Upländer künftig auf einen weiteren Baustein: die elektronische Kurkarte samt Online-Meldung. „Die Einführung ist für alle Beteiligten ein wesentlicher Fortschritt“, betont Trachte und verweist damit auf Gäste und Gastgeber. Meldeschein und Kurkarte müssen laut Kesper künftig nicht mehr per Hand ausgefüllt werden. Ein leicht bedienbares Computersystem vereinfache die Meldung. Mehr als ein Computer mit Internetanschluss und ein handelsüblicher Drucker seien nicht notwendig. Druckvorlagen für Meldeschein und Kurkarte werden gestellt.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 9. Juli 2010.

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