Ausbildung und duales Studium: Aktionstag informiert über Karriere im Landkreis

„Entdecke die Möglichkeiten“

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Karriere machen im Landkreis: Schüler im Gespräch mit Bertram Hahn (l.), Leiter der Bringmann-Akademie in Bad Wildungen. Foto: Benseler

Korbach - Karriere machen - das geht auch in Waldeck-Frankenberg. So lautet die Botschaft eines Aktionstages für Oberstufenschüler.

. Finanzwirt, Mediengestalter, Informatikkauffrau oder den Bachelor of Arts in Mittelstandsmanagement? „Entdecke die Möglichkeiten“, warb ein schwedisches Möbelhaus vor Jahren. Gleiches galt gestern für rund 400 Schüler der Alten Landesschule, der Uplandschule und der Beruflichen Schulen, die sich in Korbach über die Karrieremöglichkeiten im Landkreis informierten. Zuvor hatte der Aktionstag unter der Federführung der Korbacher Agentur für Arbeit bereits in Bad Wildungen und Frankenberg haltgemacht.

20 heimische Unternehmen wie Continental, Osborn, Horizont oder Hettich sowie Behörden und Einrichtungen wie die Technische Hochschule Mittelhessen stellten in der Turnhalle der Beruflichen Schulen in Korbach 16 Ausbildungsberufe und zwölf duale Studiengänge vor. Allen ist gemeinsam, dass sie in Waldeck-Frankenberg absolviert werden können. „Wir reagieren mit der Veranstaltung auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel im Landkreis“, erklärt Berufsberaterin Heike Fleischmann.

Das Problem für die Waldeck-Frankenberger Wirtschaft: Viele junge Menschen kehren der Region für ein Studium den Rücken und kommen nach dem Abschluss womöglich nicht mehr zurück. Die gut ausgebildeten Fachkräfte fehlen dann.„Wir wollen den Schülerinnen und Schülern daher aufzeigen, welche Möglichkeiten es für eine Ausbildung oder ein Studium im Landkreis gibt“, sagt Fleischmann - in der Hoffnung, dass die jungen Leute in Wal­deck-Frankenberg bleiben und hier Karriere machen.

Im ersten Teil des Aktionstages stellten die Betriebe sich selbst und ihre Ausbildungsberufe vor. Anschließend stellten die Schüler direkt in Gesprächen mit den Mitarbeitern an den Ständen der Unternehmen ihre Fragen.

Premiere hatte der Aktionstag vor einem Jahr. Offenbar mit Erfolg, wie sich in Nachbesprechungen mit allen Beteiligten zeigte: „Die Betriebe haben im vergangenen Jahr einige Bewerbungen bekommen, die sich im Anschreiben auf die Veranstaltung bezogen haben“, sagt Fleischmann.

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