Willingen / Korbach

Erinnerungen an Besuch des Mondfahrers James Benson Irwin

- Willingen / Korbach (nv). Zwölf Männer betraten bisher den Mond. Einer von ihnen besuchte im Winter 1981 Willingen und Korbach. Für den amerikanischen Apollo-Astronauten und Prediger James Benson Irwin standen Mondlandung, Glaube und Skivergnügen im Mittelpunkt der Reise.

Wer glaubt, Menschen die einmal den Trabanten betreten und den Blick aus dem All auf die Erde genossen hätten, ließen sich durch die kleinen Dinge des Lebens kaum mehr beeindrucken, lebt hinter dem Mond. Einen Beweis dafür liefern die Erzählungen des Willingers Hans-Ludwig Neuhaus und des Korbachers Helmut Engelmann. Beide erinnern sich gern an ihr Treffen mit dem bodenständigen Raumfahrer James Benson Irwin im Februar 1981. „Er war ein netter und einfacher Mann“, berichtet Neuhaus vom Besuch des Astronauten in seinem Skiverleih. Ein großer Bilderrahmen mit Fotos von Skiausflug und Mondlandung – samt persönlicher Widmung („To Neuhaus-Moden with love from the moon“) –, Zeitungsartikel und Dankschreiben ziert Neuhaus' Skiverleih bis heute.

Der Kontakt zu dem Mann, der als achter Mensch einen Fuß auf den Mond setzte und mit einem 25 Millionen Dollar teuren Auto über den Trabanten fuhr, war durch einen Bekannten aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Korbach entstanden. „James Irwin war sehr gläubig und hat in Korbach gepredigt“, erläutert Neuhaus. „Der Mond allein genügt nicht“ – unter diesem Titel habe Irwin in der Korbacher Stadthalle gesprochen, erinnert sich Gemeindeältester Helmut Engelmann genau an den Tag im Februar 1981. „An diesem Tag hatten wir Glatteis und trotzdem war die Halle mit rund 1200 Zuhörern total überfüllt.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 12. Januar 2010.

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