Korbach:

Ersatzvater für Korbachs Jugend

- Korbach. Zuerst war er nur als Schwangerschaftsvertretung eingeplant, doch dann wurden zehn Jahre daraus: Zum Monatsende verlässt Stadtjugendpfleger Friedrich Schalk das Korbacher Jugendhaus.

„Einige Jugendliche von damals haben heute schon selbst Kinder“, staunt Schalk, während er über die vergangenen zehn Jahre nachdenkt. Anfang September wird der gebürtige Schwalefelder nach Kassel wechseln und dort versuchen, jugendliche Hartz-IV-Empfänger wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. Kassel ist mittlerweile auch Lebensmittelpunkt des 46-Jährigen, dort lebt er seit einigen Jahren mit Frau und fünfjähriger Tochter. Die Nähe zur Familie war es schließlich auch, die ihn zum Jobwechsel bewegte. Ohne Wehmut gehe er nicht aus Korbach weg, sagt Schalk: „Das sind auch zehn Jahre meines Lebens, die ich hier verbracht habe, man hat sich hier engagiert, eine Menge miterlebt, viele Kontakte geknüpft.“ Besonders das Teamtraining am Waldecker Berg für Grundschulklassen bleibt dem studierten Sozialarbeiter und Sozialpädagogen im Gedächtnis.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 4. August.

Kommentare