Fröbelseminar verabschiedet Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik

Erzieher beenden Schulzeit

Korbach - 46 junge Frauen und Männer haben es schwarz auf weiß: Sie sind staatlich geprüfte Erzieher – ein Anlass, den sie gebührend feierten.

Nach drei Jahren des intensiven Lernens und pädagogischer Arbeit im ganzen Landkreis haben 46 junge Frauen und Männer ihre Urkunden als „Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher“ erhalten. Mit einer kurzweiligen Entlassungsfeier im Evangelischen Fröbelseminar blickten Schüler und Lehrer auf viele gemeinsame Erlebnisse zurück. Wenn darunter auch Probleme waren: Letztlich lobten die Absolventen das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer der Fachschule für Sozialpädagogik. Während ihrer Ausbildungszeit besuchten alle Abgänger zwei Jahre lang täglich die Fachschule, in den letzten zwölf Monaten schlossen sich Praktika an. Dabei arbeiteten die Fröbel-Studenten in kleineren und größeren Kindergärten mit U-Drei-Gruppen oder in Einrichtungen, die ältere Kinder, Jugendliche oder sogar Erwachsene mit Beeinträchtigung betreuen. Hier lag es dann an den angehenden jungen Erzieherinnen und Erziehern, die erworbene Theorie praktisch um- und einzusetzen, aber auch neue Erkenntnisse zu gewinnen. Immer wieder machten sie während der Abschlussfeier deutlich, wie viel Freude ihnen der Umgang mit Kindern und Jugendlichen gemacht habe. In ihren beschwingten letzten Abend am Fröbelseminar startenen die Absolventen mit dem vielversprechenden Motto „Germany's next Top-Dozent by Friedrich Fröbel“. Dafür hatten sie etwa einen „Catwalk“ und ein „Fotoshooting“ vorbereitetet. Eltern, Freunde und Bekannte belohnten alle Anstrengungen mit Applaus. Mit Freude blickten die beiden Klassen am letzten gemeinsamen Tag zusammen mit ihren Lehrerinnen Sonja Liebig und Claudia Alexi noch einmal auf die gemeinsamen Fahrten zurück. In Bad Blankenburg waren die beiden Gruppen drei Tage lang auf den Spuren des berühmten Pädagogen Friedrich Fröbel gewandelt, im hessischen Vogelsberg stand die Suche nach einer besonderen Erlebnispädagogik auf dem Programm.Berlin mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten und Lebensentwürfen begeisterte während einer letzten Studienfahrt. Und selbst in der Hauptstadt war für einige Absolventen ein Blick in eine Kita selbstverständlich. Von Hans-Friedrich Kubat

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