Korbach

Evangelisches Profil trotz Neuanfang

- Korbach (resa). Vor genau einem Jahr gab die Kirche ihre Diakoniestation in fremde Hände. Seitdem kümmert sich das Evangelische Altenhilfezentrum um die Patienten. Unterstützt wird es von einem Förderverein. Dessen Vorsitz hat jetzt Pfarrer Dierks übernommen.

Die Schulden wurden höher, Auswege aus der Krise ließen sich nur noch schwerlich finden. Damals entschied sich die evangelische Kirche, die defizitäre Diakoniestation Korbach und Upland abzugeben. Das Evangelische Altenhilfezentrum sprang ein und übernahm mit der häuslichen Krankenversorgung auch die Angestellten und die Patienten. „Ein schwerer Schritt, schließlich ist diese Arbeit immer ein elementarer Bereich der Kirche gewesen“, hatte Dekan Bernd Böttner damals erklärt (wir berichteten). Eben deswegen wollte man die Arbeit auch nicht völlig aus der Hand geben. Der Förderverein der Diakoniestation nämlich sollte weiter bestehen, die Kommunikation zwischen Altenhilfezentrum und Kirche erhalten bleiben. Das war vor einem Jahr. Anfang Juli hat nun Pfarrer Rüdiger Dierks den Vorsitz des Fördervereins vom scheidenden Dekan Bernd Böttner übernommen. Zufrieden sei er mit dem ersten Jahr unter neuer Trägerschaft, sagt der Pfarrer des Nikolaibezirks. „Natürlich ist noch immer das Bedauern da, dass wir die Station nicht in der verfassten Kirche halten konnten“, gibt Dierks zu. Aber eine andere Möglichkeit habe es eben nicht gegeben. Es sei das Verdienst Bernd Böttners, dass der Übergang trotzdem gelungen sei. Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Freitag, 16. Juli 2010.

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