Rathaus gibt Eigentümern bis zu 30 Prozent der Kosten als Zuschuss

Fassaden saniert: Korbach rüstet sich für den Hessentag

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Fachwerk hinter Baugerüsten: Ein Bild, dass derzeit überall in der Korbacher Altstadt zu sehen ist. Die Stadt hat vor dem Hessentag die Fördermittel für Fassadensanierungen aufgestockt.

Korbach. Baugerüste, wohin man schaut: Ob am alten Marktplatz, in der Tränkestraße oder in der Violinenstraße, überall in der historischen Korbacher Altstadt lassen Hausbesitzer die Fassaden restaurieren – damit zum Hessentag in zwei Jahren alles gut aussieht.

Für das Landesfest soll die schmucke Altstadt noch attraktiver werden. Wer bis 2018 seine Fassade sanieren oder erneuern will, bekommt bis zu 30 Prozent der Kosten als Zuschuss von der Stadt. Mehr als 30 Häuser – auch in den Ortsteilen – stehen aktuell auf der Liste des Förderprogramms, weitere 16 Fassaden sollen 2017 instand gesetzt werden. „Die Anträge liegen teilweise schon vor oder sind angekündigt“, sagt Manfred Kraushaar vom Stadtbauamt. 

Fördersumme verdreifacht 

Die „Satzung über die Erhaltung, Sanierung und Erneuerung“ der Fassaden in der Innenstadt“ inklusive einer möglichen Förderung gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Allerdings war der Zuschuss bisher auf zehn Prozent begrenzt. Im Vorfeld des Hessentages haben die Stadtväter diese Summe nun verdreifacht: Bis 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 15 000 Euro, bekommt, wer auf diese Weise einen Beitrag zu einem schöneren Stadtbild leistet. 

Entsprechend haben die Stadtverordneten den Haushaltsansatz aufgestockt: Von 2009 bis 2015 schüttete die Stadt jährlich rund 30 000 Euro an Zuschüssen aus, im Haushalt für das laufende Jahr sind schon 140 000 Euro eingeplant, im kommenden Jahr liegt der Ansatz dann bei 150 000 Euro. Das Fassadenprogramm ist eine freiwillige Leistung der Stadt.

Mehr zum Fassadensanierungs-Programm der Stadt Korbach lesen sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom 18. August 2016

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