Neun Gruppen gestalten den musikalischen Dorfabend zum Auftakt der 1125-Jahrfeier in Goddelsheim

Fast das ganze Dorf macht Musik

Goddelsheim - Das kann sich hören lassen: Beim musikalischen Dorfabend am Samstag haben die Goddelsheimer aus dem Vollen geschöpft und alles aufgeboten, was auf eigenen Beinen stehen und Töne machen kann.

Kaum zu glauben, dass es noch Goddelsheimer gibt, die nicht im Chor singen oder ein Instrument spielen: Neun Gruppen aus dem Ort standen beim musikalischen Dorfabend zum Auftakt der 1125-Jahrfeier in der Mehrzweckhalle auf der Bühne, angefangen mit den „Song Kids“, den Jüngsten, bis hin zu den Meistersängern vom Männergesangverein. Wo die Musik spielt, das war jedenfalls allen Besuchern nach dem zweistündigen, kurzweiligen Konzert klar.

Mit dem Lied vom Regenbogenfisch eröffneten die „Song Kids“ unter der Leitung von Claudia Vach den Abend. Unter anderem „Robo der Roboter“ und das afrikanische Spiritual „Kubayah“ hatte der Grundschulchor Goddelsheim unter der Leitung von Nadine Zissel einstudiert. Die Bläserklasse der Mittelpunktschule mit ihrem Lehrer Thorsten Knigge sicherte sich etwa mit Beethovens „Neunte“ oder der Titelmusik der Pippi -Langstrumpf-Filme den Applaus. Und mit einer Choreographie zu „Mad World“ von Gary Jules brachten die „Young Voices“ Bewegung auf die Bühne. Das melancholische „Straßen der Stadt“ (im Original „Streets of London“ von Ralph McTell) hatte die Gitarrengruppe im Repertoire.

Nach der Pause folgte mit Robbie Williams „Angel“ der Jugendchor. Und wem das spanisch vorkam, lag falsch: „Uti var hage“ heißt das schwedische Volkslied, dass der Frauenchor einstudiert hatte. Wahre Begeisterungsstürme erntete der Männergesangverein mit einer umgedichtete Version des Deutschmeister Regimentsmarsches: „Wir lieben unser Goddelsheim, sind stolz auf unsren Ort“, heißt es im neuen Text von Ralf Bangert. Vom Beatles Song „Hey Jude“ bis zum festlichen „Higland Cathedral“ reichte schließlich die Bandbreite des Posaunenchors, der mit Solotrompeter Hendrik Oppermann glänzte. Durch den Abend führte launig Friedrich Hasecke.

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