Klassisches Weihnachtskonzert im Willinger Haus am Kurpark

Feierliches Zusammenspiel

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Heike Henkel, Ellen Kracht, Manfred Muche und Christian Röhling (v. l.) musizierten mehrmals zu viert – wofür Muche teils eigene Arrangements anfertigte.Foto: WIlhelm Figge

Willingen - Beim Weihnachtskonzert im Haus am Kurpark ergänzten die vier Musiker sich in verschiedenen Konstellationen - am eindrucksvollsten, wenn alle zusammen mit dem Publikum spielten.

Beim Weihnachtskonzert im Haus am Kurpark bot sich dem Publikum der Musiker um Ellen Kracht wieder eine Neuerung: Erstmals begleitete Dr. Heike Henkel, Mitarbeiterin im Sozialdienst des Willinger Seniorenwohnzentrums, die klavierspielende Bewohnerin auf der Klarinette. Wie bei den meisten Konzerten im Haus spielte Pfarrer Christian Röhling Geige. Auch der ehemalige Bezirkskantor Manfred Muche reiste aus Melsungen an, um den Liederabend mit Gesang in Bass und Bariton zu bereichern.

Anspruchsvolle Klassiker

Egal, wer von den dreien Ellen Kracht begleitete, stets ergänzten sich die Musiker: Geige und Klavier bauten etwa bei John Fields „Nocturne“ gemeinsam einen durchdringenden Klang auf, um dann leise und verspielt zu werden. Bei Johann Sebastian Bachs „Sicilienne“ wirkte das Klavier oft wie das Echo von Heike Henkels Klarinettenspiel. Und Manfred Muches Gesang war stets markant - etwa wenn er Peter Cornelius‘ „Die Könige“ darbot, das Ellen Kracht mit dem Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ unterlegte.

Am eindrucksvollsten wirkte es, wenn alle vier Musiker gemeinsam spielten. Muche arrangierte „O du Fröhliche“ speziell für die Gruppe. Das Publikum sang bei bekannten Weihnachtsliedern wie „Macht hoch die Tür“ mit, Gesangstalent bewiesen die Zuhörer vor allem bei der Zugabe: In Windeseile studierte Manfred Muche mit ihnen den Adventskanon „Seht, die gute Zeit ist da“ ein - ein feierlicher Abschluss einer guten Stunde voll bekannter und unbekannter Stücke.

Von Wilhelm Figge

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