Feuerwehren Korbachs und seiner Ortsteile treffen sich zur Jahreshauptversammlung

Erfolgreich gegen  den „Egotrip“

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Kameraden und Vertreter der Politik zeigen verdienten Korbacher Feuerwehrleuten ihre Anerkennung.

Korbach. Es war ein arbeitsreiches Jahr für die Korbacher Feuerwehren : 215-mal schellte der Alarm. Besonders denkwürdig: der Katastrophenschutzeinsatz zur Unterbringung hunderter in Korbach ankommender Flüchtlinge.

Auf diesen Einsatz gingen alle Redner ein: Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, Bürgermeister Klaus Friedrich, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf und Stadtverordnetenvorsteherin Lieselotte Hiller.  „Nur mit Feuerwehr und Katastrophenschutz konnte dies in kürzester Zeit gelingen“, sagte Deutschendorf. Die Feuerwehr übernahm zudem knapp zwei Wochen lang den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung, 157 Feuerwehrleute leisteten teils mehrere Zwölf-Stunden-Schichten.

Auch der schwere Unfall mit Natronlauge in einer Einrichtung der Lebenshilfe, auslaufende Ameisensäure auf der Briloner Landstraße und die Verwüstung des Sturms im Juli forderten die Feuerwehrleute besonders heraus.

„Egal was ist, wenn der Alarm geht, kommen Sie“, lobte Lieselotte Hiller die Ehrenamtlichen, die gegen den gesellschaftlichen „Ego-Trip“ stehen würden. Tatsächlich verzeichnet die Korbacher Feuerwehr sogar Zuwächse: In den Einsatzabteilungen leisten mit 432 Frauen und Männern drei Menschen mehr Dienst als im Vorjahr. In 25 unterschiedlichen Lehrgängen und sechs verschiedenen Seminaren bildeten sich die Brandschützer weiter.

Welche Korbacher Feuerwehrleute für ihren Einsatz geehrt wurden und wie es 2016 für die Wehr weiter geht, lesen Sie in der Montagsausgabe der WLZ.

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