Vöhl

Förderkreis der Synagoge feiert 10. Geburtstag

- Vöhl (resa). Sie begannen mit Visionen und Träumen, inzwischen hat der Förderkreis der Synagoge Vöhl einen festen Platz im kulturellen und geschichtlichen Leben des Kreises. Am Wochenende wird Geburtstag gefeiert.

Unzählige Begegnungen haben unter dem blauen Sternenhimmel bereits stattgefunden. Vertriebene und Verfolgte kehrten zurück, Musiker und Tänzer erzählten hier ihre Geschichten. Die Synagoge in Vöhl ist zu einem Raum der Begegnung geworden – der menschlichen wie der kulturellen. Am Wochenende feiert der Förderkreis nun seinen zehnten Geburtstag (siehe Hintergrundkasten). Gerührt lässt das Team um Kurt-Willi Julius und Karl-Heinz Stadtler dazu die vergangenen Revue passieren: „Als wir anfingen, ahnten wir nicht, wie viele Erfolge wir feiern würden dürfen“, sagt Julius. Und dabei denkt er nicht nur an den „Obermayer German Jewish History Award“, den er mit Stadtler 2006 verliehen bekam oder den Hessischen Denkmalschutzpreis, mit dem der Förderkreis im Juni bedacht wurde. Es sind andere Erfolge, die den Förderkreis so bewegt auf die Vergangenheit blicken lassen: Wie den Besuch der Vöhler Juden, die bereits 2000 in ihre ehemalige Heimat zurückkehrten und bewegende Momente im jüdischen Gotteshaus verbrachten, die Entdeckung der Gedenktafel im Sockel im Juli 2002 oder die Einweihung des alten Sakralraumes im November 2006. „Es war eine ungeheuer intensive Zeit“, sagt Julius. Das Geheimnis des Erfolges liege vor allem darin, „dass sich im Förderkreis Menschen getroffen haben, die an einem Strang ziehen und auch menschlich gut miteinander auskommen“.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Mittwoch, 4. November 2009.

Weitere Informationen zur Geschichte und zum Programm der Vöhler Synagoge finden sie hier.

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