Stadtkirchengemeinde bittet wieder um Unterstützung

Freiwilliges Kirchengeld erbeten

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- Korbach (lb). Die Korbacher Stadtkirchengemeinde bittet ihre Gemeindeglieder erneut um ein freiwilliges Kirchgeld. In diesem Jahr waren so fast 27 000 Euro zusammengekommen.

Arm wie eine Kirchenmaus ist sie zwar noch nicht, doch hat auch die Stadtkirchengemeinde darunter zu leiden, dass das Kirchensteueraufkommen immer kleiner wird. 2007 hatte der damalige Gesamtverband deshalb das erste Mal um ein freiwilliges Kirchgeld gebeten. Mit Erfolg: Die Korbacher spenden seitdem meist mehr als 25 000 Euro im Jahr.

Das Geld bleibt in der Gemeinde und wird bestimmten Projekten zur Verfügung gestellt, die sonst schwieriger oder nicht mehr finanziert werden können. „Es wird nicht für zusätzliche Dinge ausgegeben, sondern um die bisherige Arbeit fortzuführen“, erklären Werner Nagel, Vorsitzender der Stadtkirchengemeinde und Pfarrer Oliver Okun.

Die fünfte Auflage der Aktion hat in diesen Tagen begonnen. Alle Korbacher Gemeindeglieder ab 25 Jahren erhalten einen Brief mit der Bitte um finanzielle Unterstützung der laufenden Arbeit ihrer Kirche. Die Gemeinde beschäftigt Kirchenmusiker und Jugendarbeiterinnen, betreibt die Kindergärten Arche Noah und Berliner Straße und die Diakoniestation. Das freiwillige Kirchgeld soll das alles weiter ermöglichen. Unterstützt wird auch das in diesem Jahr gestartete und bis Ende 2013 laufende Projekt „Migration – Integration – Teilhabe“ (MIT) der Stadtkirchengemeinde.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 17. Dezember.

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