Rund 1500 Partygäste beim Abschied in der Korbacher Kulturfabrik

"Frisco-Party" rockt bis in den frühen Morgen

- Korbach (jk). Die legendäre "Frisco-Party" bescherte der Kulturfabrik noch mal volles Haus. Die Kulturfabrik schließt damit seine Pforten – doch die "Frsco-Party" in Korbach soll weiter leben.

Gegen Mitternacht bebte es am Korbacher Stadtrand, denn für die Gäste bei der Frisco-Party gab es am Samstagabend nur eines: rockiges Vergnügen. Bis in die frühen Morgenstunden heizte Diskjockey Franz Kriegel dem ausgelassenen Publikum kräftig ein. Und auf die Tanzfläche in der Kulturfabrik passte über Stunden kein Blatt Papier mehr. Zum fünften Mal zog Organisator Jörg "Zippel" Dehnert das rockige Register, das von den 1970er- bis 1990er-Jahren Generationen von jungen Leuten in der Altstadt-Kneipe "Frisco" zusammenbrachte. Dieser Cocktail mundete auch Samstagnacht vortrefflich. Aus ganz Deutschland lockte die Party viele "alte" Frisco-Gänger zurück nach Korbach. Ob "Sympathy for the Devil" oder "Bobby Brown", Rolling Stones, Police, Nina Hagen oder Depeche Mode – die musikalische Mixtur brachte abermals Genuss fürs Publikum von 20 bis Mitte 50. Nach kurzer Wiederbelebung kam für die Kulturfabrik an der Briloner Landstraße am Samstag derweil das endgültige Aus (wir berichteten). Die "Frisco-Party" hingegen soll auch 2013 wieder zum Vergnügen werden, signalisierte "Zippel" Dehnert – vielleicht in der früheren belgischen Kaserne. Dort stieg 2008 auch schon die erste Frisco-Party.

Mehr in unserer WLZ-Ausgabe vom 5. November.

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