Schüler führen in Adorf Musical „Mandra-Gorona“ auf

Fünf Freunde kämpfen gegen Reich des Bösen

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Diemelsee-Adorf - Das Musical„Mandra-Gorona“ war am Dienstag der krönende Abschluss der Festwoche zum 50-jährigen Bestehen der Adorfer Mittelpunktschule. Die Dansenberghalle war am Abend voll besetzt. Am Morgen hatte es schon eine Aufführung für die Schüler gegeben.

Das Publikum in der Dansenberghalle applaudiert am Dienstag Abend begeistert - nicht nur wegen des guten Ausgangs der Geschichte: Die Jungen und Mädchen der Mittelpunktschule haben bei der rund zweistündigen Musical-Aufführung eine schauspielerische, tänzerische und musikalische Glanzleistung geboten. Die Schüler entführen ihr Publikum ins wundersame Reich von „Mandra-Gorona“, das für Menschen gewöhnlich nicht sichtbar in einer riesigen Eishöhle unter der Arktis liegt. Das Musical zeigt die Ausbildung der Klasse „Monk alpha“, in der die fünf „Monks“ Arual, Neelam, Asuil, Slin und Snah Freunde werden. Doch ihre Ordnung ist gefährdet durch den einstigen besten Freund des Präsidenten von „Mandra-Gorona“: Lefuet wurde nach einer Verfehlung verbannt und hat das Reich „Lefuet-Terra“ gebildet, von dem aus er das Böse auf der Welt verbreiten will. Er entführt „Monks“ aus „Mandra-Gorona“ und versucht, sie für seine Zwecke umzuerziehen. Auch die fünf Freunde geraten in Gefahr. Zum Abschluss ihres ersten Semesters besuchen sie die Erde. Ihr Lehrer Much Nitram, begibt sich lieber auf Shoppingtour als seine Klasse zu beaufsichtigen. Da sieht Lefuet seine Chance: Durch Täuschung zieht er vier der Freunde in seinen Bann. Doch der Fünfte durchschaut ihn - es gelingt ihm, den Kontakt zu den anderen halten, die drohen, ins Reich des Bösen abzugleiten. Im letzten Moment eilt Präsident Prof. Much Gorantoteles herbei, der Lefuet besiegt: Er verwandelt ihn in eine Kellerassel. Seine Macht ist damit gebrochen. Doch das Böse sei damit nicht aus der Welt, mahnt der Erzähler Much Wullekatte am Ende. Er alle ruft auf, auch weiter alles zu tun, um Gutes zu bewirken. Als Antwort erhält er donnernden Applaus. Geschrieben hat das Stück Rektor Jürgen Wohlfahrt, der als Erzähler auch durch die Geschichte führt. Sein Freund Patrick Busch aus Rothenburg hat sie vertont. Die Inszenierung hat der Musiklehrer Franz Zepperitz mit den Schülern und der Unterstützung seiner Kollegen im Laufe des Schuljahres einstudiert. Auch viele Eltern sind beteiligt, ob es um die Tanzchoreographien oder die prächtigen Kostüme geht. Aufwendig haben Schüler und Lehrer zudem das Bühnenbild gestaltet. „Die Geschichte will Hoffnung wecken, dass wir Menschen niemals allein sind“, sagt Wohlfahrt. „Außerdem soll sie Mut machen, gegen das Böse und Ungerechte in der Welt anzukämpfen.“

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