Fußballturnier zur Auswahl für den Conti-Team-Cup - Breites Rahmenprogramm

Fußballfest zur Mannschaftsfindung

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Gemeinsames Einlaufen: Der ehemalige Bundesligaspieler Dieter Müller (3. v. r.) führt die Kinder zum Training.

Korbach - Das Sichtungsturnier der Werks-Fußball-Weltmeisterschaft der Continental bot am Samstag Unterhaltung für die ganze Familie. Jung und Alt zeigten ihr Können am Ball.

Einen Samstag ganz ums runde Leder erlebten Fußballfreunde im Hauerstadion: Conti veranstaltete ein großes Sichtungsturnier, um die Korbacher Mannschaft für den Conti-Team-Cup im kommenden Jahr zu finden. An die Mannschaft werden hohe Erwartungen gestellt, schließlich gewann die Korbacher Auswahl die letzte Firmen-Weltmeisterschaft. „Das erste Turnier im Jahr 2006 war noch improvisiert, aber es wird immer professioneller und anspruchsvoller“, erklärte Ulrich Spitzer, Geschäftsführer der Conti-Tec.

Fünf bunt gemischte Teams mit dynamischen Namen wie Thunderstorm, Wirbelwind oder Turbine maßen sich in 25 Minuten langen Spielen miteinander, unter ständiger Beobachtung von Trainer Christoph Brieden, der die besten Spieler suchte. Den Zuschauern boten sich spannende, wenn auch nicht immer torreiche Begegnungen.

Bei allem Einsatz der Conti-Kicker war es ein bemerkenswert faires Turnier, lediglich eine gelbe Karte musste das Schiedsrichtergespann aus Roberto Feske und Bernd Pfetzing zücken, und nur ein Elfmeter wurde im Herrenturnier geschossen. Das Spiel der Tornados gegen Thunderstorm wurde allerdings von der Verletzung von Thunderstorm-Torwart Niko Mühlhausen überschattet: Nach einem Zusammenstoß vor dem Tor musste er vom Platz getragen werden. Er erholte sich jedoch im Laufe des Nachmittags und kehrte auf den Platz zurück. Von den zehn geplanten Spielen des Herrenturniers wurden nur sechs gespielt, da Trainer Christoph Brieden seine Wahl früh treffen konnte. Als Nächstes muss sich die Korbacher Auswahl gegen die anderen deutschen Standorte durchsetzen, um ihr Land bei der Endrunde vertreten zu können - ein Ziel, das sie mit 127 Mannschaften aus 35 Ländern teilt.

Auch die Conti-Damen zeigten ihr Können am Ball. Wegen der geringeren Zahl der fußballbegeisterten Frauen im Werk stand ihre Mannschaft schon fest und absolvierte lediglich ein Trainingsspiel gegen die SSG Ense/Nordenbeck. Die SSG gewann mit 5:0. Der frühere Bundesligaspieler Dieter Müller, seines Zeichens Torschützenkönig bei der Europameisterschaft 1976, brachte derweil Kindern und Jugendlichen einige Kniffe bei. „Bambinis“ im Alter von vier bis sechs Jahren, „Kids“ von sieben bis zehn und elf- bis vierzehnjährige „Juniors“ trainierten auf dem Nebenplatz und zeigten den Gästen dann in drei Einlagespielen, was sie gelernt hatten. Auch die „Youngtimer“ der Continental zeigten ein Einlagespiel. Die beiden Mannschaften mit Spielern fortgeschrittener Jahrgänge trennten sich 1:1 unentschieden.

Die Stimmung unter den zahlreichen Besuchern war ausgelassen, manch ein Spieler hatte Fans im Publikum. Und auch abseits des Rasens herrschte „König Fußball“. Die Besucher konnten sich auf der Fanwand verewigen, die die Korbacher Mannschaft auf dem weiteren Weg im Conti-Team-Cup begleiten wird. Eine Torwand, eine Hüpfburg mit Fußballthematik, ein Rodeo-Fußball und ein XXL-Kicker boten auch den Kindern reichlich Unterhaltung. Und wer zwischenzeitlich genug vom Fußball hatte, stärkte sich an Grill- oder Kuchenstand, bewunderte die große Carrera-Rennbahn oder ließ seine Fitness testen. Auch die Tombola sorgte für Spannung und glückliche Gewinner. Die Damen von der Jazztanzgruppe Berndorf boten am frühen Nachmittag als Cheerleader Abwechslung.

„Wir sind stolz auf unsere Spieler, unser Werk und unseren Standort“, verkündete Lothar Salokat. Und auch die Standortspielleiterin Jessica Hildebrandt war zufrieden, dass das Engagement des achtköpfigen Organisationteams und der vielen freiwilligen Helfer sich ausgezahlt hatte. Betriebsratsvorsitzender Jörg Schönfelder war ebenfalls angetan von der Stimmung im Hauerstadion: „Wir haben einfach einen super Geist, der geht hoffentlich auf das Team über.“

Das Team

Im Tor Mirko Ohnesorge, Christian Lefahrt und Yannik Ziesmann. Auf dem Feld Lukas Rojek, Andreas Fabisch, Jannek Vallbracht, Renè Kleinhans, Andreas Marzizs, Mario Laun, Waldimir Ohl, Gennadi Weretennikow, Viktor Treichel, Dennis Best, Zafer Birinci, Gregor Mainusch, Timo Wiegand, David Wolf, Kevin Jahn, Serdar Özdemir, Burak Özen, Johann Weretennikow, Waldemar Schmidt, Kodra Dardan, Zekeriya Akgöl, Viktor Schein, Christopher Mixon und Ivhad Alic.

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